Jörg Nickel
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Nachfahrenliste Hans Maler (Cranach)
1.Maler (Cranach), Hans, * Kronach um 1448, + um 1528
oo Barbara Hübner, * Kronach um 1451, + Kronach um 1491
1 Kind von Nr. 1
2.Cranach, Lucas d. Ä, Maler, Graphiker und Bürgermeister Wittenberg, * Kronach um 1475, + Weimar 16.10.1553
Lucas Cranach war der Sohn des Kronacher Malers, Hans Maler. Erst später benannte er sich nach seinem Geburtsort Kronach (Bayern), das damals Cranach hieß, und seine Nachkommen bewahrten diesen Ortsnamen als Personennamen.

Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt er durch seinen Vater, der als Maler seinen Kindern sein Wissen weitergab; seine Wanderjahre führten ihn nach Bamberg, Regensburg u.a. süddeutsche Städte. Mit 29 Jahren ging Cranach 1501 nach Wien und blieb dort bis 1504. In den Urkunden der Stadt Wittenberg erscheint er erstmals 1505 (das sein Lebenszentrum bis 1550 wurde) und bekam eine Anstellung als Hofmaler bei Kurfürst Friedrich dem Weisen von Sachsen. Bereits gegen Ende seines WienerAufenthalts signiert Cranach seine Bilder mit ‚Lucas Cranach’ (= Lucas ausKronach).

Er gelangte erstmalig in der Amtsperiode 1519/ 20 in den Ratsstuhl von Wittenberg als Kämmerer und übte dieses Amt ebenfalls in den Amtsperioden 1522/ 23, 1525/ 26, 1531/ 32 und 1534/ 35 aus. Des Weiteren gehörte er dem Rat als Mitglied in der Amtsperiode 1528/ 29 an. In den Amtsperioden 1537/ 38, 1540/ 41 und 1543/ 44 stand er als Bürgermeister an der Spitze des Wittenberger Gemeinwesens und übte das Amt des Beisitzers eines Bürgermeisters als Altbürgermeister noch dremal aus. Mit Wirkung vom 6. Dezember 1520 wurde Cranach durch seinen Dienstherrn ein Apothekenprivileg verliehen. Er betrieb in Folge die einzige Apotheke der Stadt. Das Privileg erlaubte ihm einen einträglichen Handel mit wertvollen Waren wie Gewürzen, Zucker, Konfekt, Wein und gefärbtem Wachs. Weiterhin betrieb der geschäftstüchtige Cranach auch eine Druckerei und eine Papierhandlung. In Wittenberg schloss er Freundschaft mit Philipp Melanchthon und Martin Luther. Bei letzterem wurde er Trauzeuge am 13. Juni 1525 bei dessen Heirat mit Katharina von Bora. 1550 folgte Cranach seinem Dienstherrn Herzog Johann Friedrich dem Großmütigen in die Gefangenschaft nach Augsburg. Im Alter von 81 Jahren starb Lucas Cranach d. Ä. am 16. Oktober 1553 in Weimar; seine letzte Ruhestätte fand er dort auf dem Jakobsfriedhof.

Zirka 5.000 Gemälde wurden von Lucas Cranach und seiner Werkstatt geschaffen, wovon noch etwa 1.000 existieren; die ungeheure Anzahl von Grafiken, Holzschnitten und Kupferstichen ist unbekannt. Bekannte Gemälde zeigen Doppelbildnisse von Luther und Katarina von Bora, Luther und Melanchthon, dazu christliche und mythologische Personen und Geschehnisse, Fürstenbildnisse, Altarbilder und andere mehr.

Cranach gilt neben Albrecht Dürer und Mathias Grünewald als einer dergroßen Maler der deutschen Renaissance und Reformationszeit um 1500.

Frau Susanna Maria Zinck, verehelicht mit Christian Casimir Radefeld,lässt sich als Ur-ur-ur-Enkelin genealogisch auf Lucas Cranach zurückführen.

Familiengeschichtliches - Schmidt-Radefeldt (http://schmidt-radefeldt.de/fam.htm)
oo Nürnberg 06.01.1508 Barbara Brengebier, * Gotha um 1485, + Wittenberg 26.12.1540
5 Kinder von Nr. 2
3.Cranach, Hans, * 1513, + Bologna 09.10.1537
4.Cranach, Lucas d.J., * Wittenberg 04.10.1515, + Wittenberg 25.01.1586
Die Cranachs waren vor der Pest in Wittenberg vorübergehend nach Weimar geflohen und hatten im Haus des Schwagers Christian Brück Obdach gefunden.
oo I. 19.02.1541 Barbara Brück, * Wittenberg um 1518, + Wittenberg 10.02.1550
oo II. 1551 Magdalena Schurff, * Wittenberg 19.08.1531, + Wittenberg 02.01.1606
Nichte von Philipp Melanchton
5.Cranach, Ursula, * 1517
6.Cranach, Barbara, * 1520, + 1601
oo Wittenberg 04.09.1537 Christian Dr. jur. Brück, Politiker und Sächsischer Kanzler, * Wittenberg 1516, + Gotha 18.04.1567
Christian Brück wurde als Sohn des Kanzlers Gregor Brück um 1516 in Wittenberg geboren. Er wurde im Sommersemester 1532 in die WittenbergerUniversität aufgenommen. Seine an der Elbe begonnen Studien bei Philipp Melanchthon setzte er in Bologna (Italien) fort, wo er bis 1542 blieb. Zurückgekehrt nach Wittenberg, erwarb er am 5. Februar 1543 die juristische Doktorwürde und heiratete im selben Jahre Barbara Cranach, eine Tochter des Malers Lucas Cranach d. Ä., die von ihrem Vater eine Mitgift von 5.000 Gulden erhielt. In Wittenberg arbeitete er zunächst als Privatgelehrter und Lehrer und wurde 1543 Rat und Diener des Kurfürsten Johann Friedrich I. (1503-1554).

Aus Wittenberg flüchtete er infolge des Schmalkaldischen Krieges mit Frau und Kind nach Braunschweig. Von Braunschweig ging er im Juni 1547nach Nordhausen, war dort aufgrund der Empfehlung seines Vaters seit 1550 Hofrat und wurde 1555 zum Kanzler von Johann Friedrich II. dem Mittleren (1529–1595) an dessen Hof in Gotha berufen.

Das in ihn gesetzte Vertrauen enttäuschte Brück jedoch, seine Regierung erregte überall Anstoß und Feindschaft. Die Verwicklung in die Händel des Ritters Wilhelm von Grumbach musste er mit seiner Hinrichtung durch Vierteilung am 18. April 1567 in Gotha büßen. Barbara Cranach überlebte ihren Mann und vermochte nur mit Mühe, ihr Heiratsgut zu retten.

Durch die gemeinsame Tochter Barbara, die sich mit dem Weimarer Bürgermeister Jacob Schröter (1529-1613) verheiratete, liegt eine Ahnenlinie zu Johann Wolfgang von Goethe mütterlicherseits vor. Die Tochter Elisabeth war mit dem Ratsherrn und Tuchmacher in Weimar Caspar Koch verheiratet, dessen Vater 1535 Bürgermeister in Weimar geworden war. Der Vorname Christian des Großvaters setzte sich bei Elisabeths Sohn Christian fort, der am 23. Juli 1596 in Weimar getauft wurde.
Die Erinnerung an Christian Brück und seine Verwicklung in die Grumbachschen Händel ist in Gotha bis heute in der Sage Die drei bösen Omen[1][2] lebendig. Danach hatte Brück während der Belagerung Gothas im Frühjahr 1567 mit einem Kürbis gespielt, ihn einige Male in die Höhe geworfen und wieder aufgefangen. Dabei zerbrach ihm der Kürbis jedoch in den Händen in vier Teile. Dies, so die Sage weiter, sei von verständigen Leuten als böses Omen für Brücks Schicksal gedeutet worden, das sich nur wenige Wochen später mit seiner Vierteilung (!) erfüllte.

Wikipedia Christian Brück
7.Cranach, Anna, * Wittenberg 06.12.1520, + 30.06.1577
oo Wittenberg 1541 Caspar Pfreundt, Apotheker
1 Kind von Nr. 4
8.Cranach, Elisabeth, * Wittenberg 03.12.1561, + Wittenberg 16.09.1645
oo 17.05.1580 Polykarp d.Ä. (I) Prof. Leyser, Oberhofprediger und Konsistorialrat von Sachsen, * Winnenden 18.03.1552, + Dresden 22.02.1610
war ein lutherischer Theologe, Superintendent von Braunschweig, Generalsuperintendent des sächsischen Kurkreises, Professor der Theologie in Wittenberg, Oberhofprediger und Konsistorialrat von Sachsen.
8 Kinder von Nr. 6
9.Brück, Christian, * um 1540, + um 1574
Immatrikulation Uni 1554 Wittenberg
oo Eisenach um 1569 NN Cotta, * um 1550, + 1573
10.Brück, Barbara, * um 1547, + 24.02.1607
oo Weimar 01.05.1568 Johann Jacob d.Ä. Schröter, Weimarer Bürgermeister und Stoffhändler, * Weimar 15.08.1529, + Weimar 01.05.1613
Das erste Rathaus an dieser Stelle wurde schon 1396 erwähnt. Dieses fiel jedoch dem großen Stadtbrand von 1424 zum Opfer. Der Nachfolgebau wurde im Jahre 1583 im Renaissance-Stil errichtet. Zu jener Zeit war Jacob Schröter Bürgermeister von Weimar, er leitete 41 Jahre lang die Geschicke der Stadt und hatte sich am Markt ein eigenes Haus errichten lassen ‎(später als Hofapotheke bekannt)‎. Schröter war um 1590 auch der Initiator für die Errichtung eines repräsentativen Weimarer Marktbrunnens. Der Rathausbau von 1583, den Carl August, Goethe und Schiller kannten, schmückte den Marktplatz bis zum Jahr 1837, als auch dieses Rathaus in Flammen aufging.
Bemerkung: Bürgermeister 1569, 72, 75, 78, 81, 84, 85, 87, 90, 93, 96, 99, 1602.
11.Brück, Veit Christian, * 1550, + 1610
erbgesessen zu Ehringsdorf bei Weimar
oo I. vor 1590 Magdalena Friedemann, + Ehringsdorf 31.05.1599
oo II. Weimar 05.02.1593 Dorothea Susanna Forster (Förster), * 1560, + Ehringsdorf 31.05.1599
12.Brück, Elisabeth, * Weimar um 1567, + Weimar 25.09.1612
oo Weimar um 1582 Caspar Koch, Bürger zu Weimar - Tuchmacher , Kastenherr, Ratsherr, * Weimar um 1560, + Weimar 18.10.1615
13.Brück, Euphrosina
oo Johann Jakob Martini, Lehnssekretär zu Weimar
14.Brück, Hans Wilhelm
15.Brück, Margaretha
oo Caspar Schön, Bürgermeister zu Weimar
16.Brück, Sibylla
starb im Kindbett
oo Johann Magdeburg (Madelung?)
2 Kinder von Nr. 8
17.Leyser, Polykarp II, * Wittenberg 20.11.1586, + Leipzig 15.01.1633
Geboren als Sohn Polykarp Leyser des Älteren und seiner Frau Elisabeth, der Tochter des Malers Lucas Cranach der Jüngere, genoss Polykarp bei seinem Vater in Braunschweig und Dresden den Unterricht, um 1597 die kurfürstliche Schule St. Augustin in Grimma zu besuchen. 1602 immatrikulierte er sich an der Universität Wittenberg, wo er bei Ägidius Hunnius der Ältere, Georg Mylius, Salomon Gesner, David Runge und Leonhard Hutter Lesungen hörte. Besonders bei Heinrich Velstein dem Jüngeren fand er Unterstützung und Aufnahme in dessen Haus.
1605 erwarb er sich den akademischen Grad eines Magisters und bewarb sich um Aufnahme als Adjunkt an der Universität Leipzig. Er kehrte nach Wittenberg zurück, studierte Theologie und ging 1608 auf Wunsch seines Vaters an die Universität Tübingen. Dort hielt er sich zwei Jahre auf, promovierte dann 1611 in Wittenberg zum Doktor der Theologie, nachdem er bereits 1610 eine außerordentliche Professur der Theologie an der Universität erhalten hatte.
1613 wurde ihm von der Universität Königsberg und von der Universität Leipzig eine ordentliche Professur an der theologischen Fakultät angeboten. Er entschied sich nach Leipzig zu gehen und übernahm dort die vierte Professur an der theologischen Fakultät. Ein Jahr später rückte er in die dritte Professur auf, was mit einem Kanonikat in Zeitz und mit der Verwaltung der kurfürstlichen Stipendiaten verbunden war.
1617 stieg er ebenfalls auf eine höhere Professur und übernahm die Pastorenstelle an der Thomaskirche in Leipzig. Nachdem er 1628 Superintendent von Leipzig geworden war, übertrug man ihm damit auch die Stelle als Domherr in Wurzen. Hier wurde er 1629 zum Propst sowie als Senior der theologischen Fakultät Leipzig befördert und bekleidete zur selben Zeit das gleiche Amt in Zeitz.
Leyser hatte sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Leipziger Hochschule beteiligt. So war er in den Jahren 1617, 1621, 1624, 1627, 1629 sowie 1632 Dekan der theologischen Fakultät und 1617, 1625 sowie 1629 (Prorektor) Rektor der Alma Mater.
oo 16.09.1615 Sabina Volckmar, * Leipzig 11.07.1598, + Leipzig 31.10.1634
Sabina Volckmar (1598-1634)
Catharinas jüngere Schwester Sabina Volckmar (1598-1634) heiratete am 31.10.1615
den zunächst in Wittenberg, später in Leipzig tätigen Theologieprofessor Polycarpus
Leyser [II.] (* 20.11.1586, † 15.01.1633)42
. Der mittlere Leyser war eines von dreizehn
Kinder des gleichnamigen Dresdner Oberhofpredigers (seit 1594; * 18.03.1552,
† 22.02.1610) und der Elisabetha, einer Tochter des berühmten Malers Lucas Cranach43.
Bereits Polycarps [II.] Großvater Caspar Leyser war Superintendent, also Theologe, in
„Winenden, einem Städtlein in ... Würtemberg“44
. Auch seine Brüder Friedrich
(† 1645)
45
und Wilhelm (1592-1649)
46
waren Theologen. Drei seiner Söhne werden später ebenfalls diese Laufbahn einschlagen. Schon mit 24 Jahren wurde Sabines späterer Mann, nachdem er bei Leonhard Hutter und Andreas Osiander, den führenden lutherischen Theologen der Zeit, studiert hatte, in Wittenberg zum außerordentlichen
Professor berufen. Noch nicht drei Jahre später berief ihn die Leipziger Theologische Fakultät als Dritten Professor. Dazu erhielt er das Archidiakonat der dortigen Nikolaikirche. 1617 wurde er Pfarrer an der Thomaskirche als Nachfolger des verstorbenen Georg Weinrich. Dieses Amt behielt er während der schwersten Jahre des Dreißigjährigen Krieges, insbesondere ab 1631
47
. Vielleicht hat auch der Tod seines
Sohnes Nicolaus dazu beigetragen, dass er mit nur 47 Jahren darüber zum Greis
geworden ist. Er starb vierzehn Tage nach seiner Abschiedspredigt, die er am Neujahrstag 1633 hielt
48
. Ein Jahr später, 1634, folgte Catharinas Schwester Sabina ihrem Mann.
Das Paar hatte folgende Kinder, die mithin Catharinas Nichten und Neffen sind:
1. Polycarp [III.]
2. Nicolaus († 1632 als Kind)
3. Lucas (1623-1672), promovierter Jurist, kurfürstlich-brandenburgischer Rat
49
4. Friedrich Wilhelm [I.] (1624-1691), Diakon und Superintendent
50
: Söhne u.a.
Friedrich Wilhelm [II.]
51
, Polycarp [IV.]
52
, dessen Söhne u.a. Polycarp [V.] und
Friedrich Wilhelm [III.]
53
5. Cristian (1624-1671), Diakon, Pastor und Superintendent
54
6. Caspar
7. Michael (1626-1659), Doktor der Philosophie und Medizin, Arzt
55
8. Sabine Elisabeth
9. Johann († um 1685), Schulinspektor und Prediger, Verfechter der Polygamie
18.Leyser, Wilhelm, Professor zu Wittenberg, * Braunschweig 26.10.1592, + Wittenberg 08.02.1649
Wilhelm Leyser I. war der Sohn von Polykarp Leyser d. Ä. und seiner Frau Elisabeth, der Tochter des Malers Lucas Cranach d. J. In seinem zehnten Lebensjahr bezog Wilhelm bereits die Universität Wittenberg. Dort erwarb er 1610 den akademischen Grad eines Magisters der freien Künste und begann daraufhin ein Studium der Theologie. Dazu wechselte er im Jahre 1612 an die Universität Gießen, ging 1613 an die Universität Tübingen, 1615 an die Universität Straßburg und an die Universität Basel sowie an weitere Universitätsstandorten.
Nachdem er 1619 das Lizentiat der Theologie erworben hatte, bereiste er Norddeutschland, Holland, England und Frankreich. 1621 wurde er an der Universität Jena zum Doktor der Theologie promoviert und ging daraufhin als Pastor und Superintendent nach Torgau. 1627 wurde er vierter Professor an der Universität Wittenberg und verwaltete damit als Ephorus die kurfürstlichen Stipendiaten. In Wittenberg war er viermal Rektor der Universität und wurde schließlich 1646 als Domherr und 1647 Dechant nach Meißen berufen.
oo Regina Tetzel
3 Kinder von Nr. 10
19.Schröter, Jakob Dr. d.J., Hennebergischer Kanzler, * Weimar 15.09.1570, + Meiningen 11.06.1645
kam 1604 als hennebergischer Regierungsrat nach Meiningen und starb dort als Hennebergischer Kanzler
Christianismi Trinum-Perfectum, Das ist: Die drey fürnemsten Stücke des wahren Christenthumbs/ Als: Recht gläuben/ Wol leben/ und Selig sterben. Aus dem Lehr- und Trostreichen Psalm-Sprüchlein: Wenn ich nur dich habe ... : Bey ... Leich-Begängnüß Des ... Herrn Jacobi Schrötern/ ICti, Chur- und Fürstl. Sächs. Henneb. Wolverordneten Raths und Cantzlars zu Meiningen ... Welcher den 11. Iunii Anno 1645. ... entschlaffen/ und den 20. d. m. ... beygesetzet worden/ / gezeigt und vorgetragen Durch M. Georgium Ernestum Schadium ..
oo I. Meiningen 26.02.1599 Sara Spelt, * Coburg 03.05.1581, + Marburg 04.12.1616
oo II. Meiningen 23.02.1618 Anastasia Zöllner, * Schmalkalden 1588, + Meiningen 01.10.1643
getauft als "Stadula Zöllner"
20.Schröter, Elisabeth, * Weimar 05.07.1574, + Jena 10.01.1639
oo 22.09.1600 Johann Stromer, * Auerbach 22.07.1526, + Jena 11.10.1607
21.Schröter, Friedrich, Weinmeister - Stadtrichter - Bürgermeister, * Weimar vor 1579, + Weimar 13.07.1636
1623 Weinmeister - 1628 Stadtrichter - 1636 regierender Bürgermeister
oo I. Weimar 07.04.1600 Ursula Gärtner, * Eisleben 11.04.1579, + Weimar? 09.10.1615
oo II. Weimar 14.06.1618 Margaretha Hemwust, + 22.07.1638
1 Kind von Nr. 11
22.Brück, Ernst Christian, * auf Ehringsdorf
2 Kinder von Nr. 12
23.Koch, Elisabeth, * Weimar um 1586
oo um 1625 Johann III Olp, Dr.med. Med.Pr.(medicinae practicus), Bürgermeister, Ratsverwandter, * Salzungen 13.11.1601, + um 1669
24.Koch, Euphrosine, * Weimar 28.11.1591, + Schweina 1649
oo Weimar 12.04.1613 Johannes Hattenbach, Pfarrer, * Salzungen 06.07.1587, + Schweina 11.03.1663
Er wurde am 6.7.1587 als
achter Sohn des Metzgers Valtin Hattenbach in Salzungen geboren. 1602
starb der Vater. Die Mutter schickte den Jungen auf Schulen in
Schmalkalden, Eisenach und Coburg. Nach der Prüfung vor dem
Konsistorium wurde er 1612 in Eisenach ordiniert und zum Pfarrer in
Witzelroda bestellt. Am 12.4.1613 ließ er sich mit Euphrosine, einer
Enkelin des Kanzlers Brück in Weimar trauen. Im selben Jahr trat er seine
Pfarrstelle in Schweina an. Für die Gemeinde wurde Pfarrer Hattenbach
zu einem besonderen Seelsorger, da er in der schweren Zeit des 30-
jährigen Krieges hier tätig war. Der Ort hat ihm sehr viel zu verdanken.
Den Eheleuten wurden acht Kinder geboren und sie konnten sich an 38
Enkeln erfreuen. Pfarrer Hattenbach erlebte in Schweina Einquartierungen, Truppendurchzüge, Misshandlungen, Not und Hunger der
Bevölkerung. Im Oktober 1634 floh er vor den Kaiserlichen Truppen. Er
nahm seine ganze Gemeinde mit und versteckte sich mit ihnen in den
Steinbacher Wäldern. Dezember 1634 wurde von Soldaten die Kirche in
Schweina in Brand gesetzt. Erst nach 32 Wochen, wagten sich die
Menschen mit ihrem Pfarrer wieder zurück in das Dorf.
1636 ging Hattenbach für fünf Jahre als Pfarrer nach Tiefenort. Er kehrte
nach Schweina zurück und stand der Bevölkerung in allen Kriegsnöten
bei. 1649 starb Hattenbachs erste Frau. 1650 heiratete er ein zweites Mal,
Anna Katharina Walch, die Witwe des Salzunger Ratsmeisters. Pfarrer
Hattenbach begleitete den Wiederaufbau des Kirchturmes und die
Nutzbarmachung der abgebrannten Kirche. Gemeinsam mit seiner Frau
stiftete er das große Kruzifix, welches über dem Bogen vor dem Chor
angebracht wurde. Im Dezember 1662 verstarb seine zweite Frau. Wenige
Monate später, im Alter von 75 Jahren, starb Johannes Hattenbach in
Schweina. Hier wurde er auch begraben, nachdem er seiner Gemeinde gut
44 Jahre lang treu gedient hatte. Das Andenken an den Salzunger Sohn ist
bis heute in Schweina lebendig.

(Kirchturmblick von Pfarrer Norbert Endter)
1 Kind von Nr. 17
25.Leyser, Friedrich Wilhelm, Theologe und Oberdomprediger in Magdeburg, * Leipzig 04.09.1622, + Magdeburg 25.08.1691
Der Sohn des Polykarp Leyser II. (1586–1633) und der Sabine Volckmar (1598–1634) studierte nach seiner Schulzeit Theologie an den Universitäten in Leipzig, Wittenberg und Kopenhagen. Nach seinem Abschluss wurde Leyser im Jahr 1650 zunächst als Sonnabendsprediger an die Leipziger Thomaskirche übernommen, bevor er bereits ein Jahr später als Diaconus an die Marktkirche Unser Lieben Frauen in Halle a. d. Saale wechselte. Im Jahr 1662 wurde er als Superintendent nach Langensalza berufen sowie zwei Jahre später als Domprediger an den Magdeburger Dom, wo er im Jahr 1668 zum Oberdomprediger befördert wurde.
Darüber hinaus war er bereits ab 1666 als Co-Adjutor für die Kirchen und Schulen in Braunschweig zuständig und später als kurbrandenburgischer „Inspector primarius“ im Holzkreis tätig.
Von Leyser sind mehrere Disputationen wie beispielsweise die „Disputatio politica De foederibus cum infidelibus“ sowie seine Leichenpredigten über bekannte Persönlichkeiten seiner Zeit überliefert.
Friedrich Wilhelm Leyser war verheiratet mit Christina Margarethe Malsius (1631–1681), Tochter des Magdeburger Kanzlers Simon Malsius. Mit ihr hatte er mehrere Kinder, von denen unter anderem die beiden Söhne Polykarp Leyser III. (1656–1725), welcher ebenfalls Theologe aber auch Orientalist wurde und die Festrede auf die Abdankung seines Vaters als Domprediger hielt, sowie der spätere Magdeburger Syndikus Friedrich Wilhelm Leyser (1658–1720) besonders bekannt wurden.
oo Christina Margarethe Malsch (Malsius), * 1631, + 1681
1 Kind von Nr. 18
26.Leyser, Regina, * Torgau 20.09.1624, + Wurzen / Leipzig 08.10.1653
oo 24.09.1650 Johann Martin I Luther, Dompropst zu Meißen und Dechant zu Zeitz, * Zeitz 11.11.1616, + Wurzen / Leipzig 13.07.1669
Leichenpredigt des
Meißener Sup. Schreiber vom 25.7.1669), Stiftsrat u. Kanonikus zu Wurzen, Probst zu
Meißen, Senior u. Dechant zu Zeitz usw., Besitzer des Rittergutes Hoburg b. Wurzen;
∞ (1) 24.9.1650 Regina Leyser, 1624-1653;
∞(2) 19.6.1655
5 Kinder von Nr. 19
27.Schröter, Jeremias, Hennebergischer Kanzleisekretär, * Meiningen um 1600, + Meiningen 1672
oo Regina Zinck, * vor 1610, + 22.10.1683
28.Schröter, Anna Maria, * Weimar um 1603, + Wittenberg 26.07.1664
oo Weimar 23.08.1618 Jeremias Prof. Dr. Reusner, Studium der Rechtswissenschaften, * 04.05.1590, + 29.09.1618
29.Schröter, Rudolf Dr. jur., Jurist in Meiningen, * Meiningen 1607, + Meiningen 1650
oo Jena 23.11.1646 Marie Kirchner, * Jena 1621
30.Schröter, Elisabeth, * Meiningen 13.02.1618, + Wetzlar 08.10.1680
oo I. Marburg 1635 Johann Siegfried Prof. Dr. jur. Blanckenheim
oo II. Marburg 30.07.1643 Johannes Seip, Syndicus der Stadt Wetzlar, * Marburg 31.10.1614, + 1681
Paedagogium zu Marburg immatrikuliert, J. U. D., Consulent und Syndicus der Stadt Wetzlar, auch Advocatus ordinarius, oo Marburg 30. VII. 1643
31.Schröter, Barbara, * Henneberg 05.06.1623, + 15.04.1696
Frauen Barbaren Zinckin/ gebohrner Schröderin/ Des ... Herrn Salomon Zinckens/ Chur- und Fürstl. Sächs. Regierungs-Raths alhier in Meiningen seel. nachgelassenen Frau Wittwen/ Welche den 15. April. Vormittags gegen 9. Uhr/ im Jahr Christi 1696. ... verschieden/ und darauf den 19. ... beygesetzet wurde...
oo Meiningen 03.07.1643 Salomon Zinck, Fürstl. Sächsischer gesammter Regierungsrath bey der damahlig, * Schleusingen 1605, + Meiningen 23.02.1674
1643 als Regierungsrat nach langen Kriegsdiensten
Chur- und Fürstl. Sächs. Hennebergischen Regierung zu Meiningen.
1660 Amtmann in Wasungen und Sand.
Christi warhafftige Abbildung/ Durch die zween herrliche Namen Aufferstehung und Leben ... Bey der Leichbestattung Des ... Salomon Zincken/ Fürstl. Sächs. Gothaischen Raths : Welcher den 23. Febr. im Jahr Christi 1674 ... entschlaffen/ und den 26. eiusdem mit Christlichen Ceremonien in der Gottes-Acker Kirchen zu Meinungen beygesetzet worden.
1 Kind von Nr. 22
32.Brück, Johann Christoph, * auf Ehringsdorf
oo Anna Rosina Buchholtzheim
2 Kinder von Nr. 23
33.Olp, Maria Catharina, * Salzungen 1629, + Salzungen 03.11.1667
oo Salzungen 17.11.1646 Daniel Caesar (Keyser), * Barchstedt 08.01.1615, + Möhra 09.06.1684
34.Olp, Johannes Paulus Dr., Arzt, Ratsmeister und Pfänner zu Salzungen, * Salzungen 06.02.1629, + Salzungen 05.05.1677
oo Salzungen 09.02.1677 Susanna Margaretha Pfnör, * Salzungen 11.05.1643, + Salzungen
1 Kind von Nr. 24
35.Hattenbach, Elisabetha, * um 1625
oo Johann Zinck, Barchentweber, * Salzungen um 1620
Keine verwandtschaftlichen Beziehungen dagegen bestanden mit der Salzunger
Familie Zinck, aus der der Frauenbreitunger Adjunkt Johann Adam Zinck († 1739) und sein
gleichnamiger Sohn hervorgegangen waren, der am Anfang des 18. Jahrhunderts das Physikat
Wasungen innehatte.
3 Kinder von Nr. 25
36.Leyser, Polykarp III, Theologe, Superintendent, Oberhofprediger und Orientalist, * Halle 01.07.1656, + Celle 11.10.1725
Nach den Jahren des Studiums der Theologie und Philosophie in Halle, Braunschweig und insbesondere an der Universität Jena besuchte er die Universität Hamburg, um sich bei Esdras Edzardus (1629–1708) in orientalischen Sprachen unterrichten zu lassen. Im Jahre 1675 wechselte er zur Universität Leipzig, wo er ein Jahr später seinen Magister erwarb. Hier verfasste Leyser verschiedene Disputationen unter anderem mit Adam Rechenberg (1642–1721), wobei sein Bruder Friedrich Wilhelm Leyser (1658–1720), späterer Syndikus der Stadt Magdeburg, sein Respondent war.
Mit einer kurzen Unterbrechung in den Jahren 1679 bis 1682, in denen er zunächst bei Karl Heinrich von Einsiedeln Hofmeister wurde und zusammen mit ihm nach Rinteln zog, um der Pest in Leipzig zu entgehen, hielt Leyser Vorträge in Philosophie und Orientalistik und wurde zum Assessor der philosophischen Fakultät der Universität Leipzig ernannt.
Im Jahre 1685 berief man ihn als Pastor an die Heilig-Geist-Kirche in Magdeburg und ernannte ihn 1687 zum Superintendenten und Stiftsältesten von Wunstorf, wo er im Jahre 1690 seinen Doktor der Theologie erwarb. Schließlich erfolgte 1695 seine Ernennung zum Generalsuperintendenten des Fürstentums Calenberg. Dort wurde ihm im Jahre 1698 auch die Konsistorialstelle übertragen, bevor er 1708 noch das Amt des Generalsuperintendenten von Celle erhielt. Diese letzte Position bekleidete er bis zu seinem Tode im Jahre 1725.
37.Leyser, Friedrich Wilhelm, Rechtswissenschaftler und Stadtsyndikus von Magdeburg, * Halle / Saale 20.01.1658, + Magdeburg 04.01.1720
studierte nach seiner Schulzeit an der Landesschule Pforta an den Universitäten in Leipzig, Erfurt und Rinteln zunächst Philosophie und Theologie und schloss dieses Studium im Jahre 1678 mit der Prüfung zum Magister ab. In Leipzig war Leyser für seinen Bruder Polykarp Leyser III. auch mehrfach als Respondent tätig. Auf Empfehlung eines Staatsministers des Fürstentums Calenberg studierte Leyser anschließend noch an der Universität Hannover Rechtswissenschaften. Danach begab er sich als Hofmeister mit einem gewissen Freiherrn von Elz auf Studienreisen und absolvierte nach seiner Rückkehr unter Hermann Zoll in Rinteln und Christoph Andreas Schubart in Erfurt seine Prüfungen zum Doctor juris utriusque.
Es folgten mehrere Verwendungen als Justitiar unter anderem an verschiedenen Klöstern und Stiften, bevor Leyser in der Regentschaft des Kurfürsten Friedrich III. zum Kurfürstlichen Brandenburgischen Rat ernannt wurde. Im Jahr 1703 folgte er schließlich einem Ruf des Stadtrates von Magdeburg, wo man ihm die Aufgabe des Stadtsyndikus übertrug. Dieses Amt übte er bis zu seinem Tode im Jahr 1720 aus. Seine Leichenpredigt hielt sein Vetter Johann Christoph Olearius.
Friedrich Wilhelm Leyser war verheiratet mit Dorothea Eleonore Seyffarth (* 1664), mit der er mehrere Kinder hatte. Zwei seiner bekanntesten Enkelkinder waren der Kgl. Großbritannische Hofrat und Leibarzt von Caroline Mathilde von Großbritannien, Irland und Hannover Polykarp Friedrich von Leyser (1724–1795) sowie der Botaniker Friedrich Wilhelm von Leysser (1731–1815).
oo Magedeburg 16.06.1685 Dorothea Eleonore Seyffarth, * Halle 1664, + Magedeburg 04.08.1723
38.Leyser, Christiane Elisabeth, * Halle / Saale 15.02.1662, + Hohburg /Sachsen 24.09.1701
oo Magdeburg 15.02.1686 Johann Martin II Luther, * Hohburg /Sachsen 27.07.1663, + Zeitz 09.11.1756
war der Sohn von Johann Martin Luther I. Er besuchte zunächst die Stadtschule in Wurzen und wurde von dem Hauslehrer Johann Ernst Teubner unterrichtet. Danach war er Schüler der Stiftsschule zu Merseburg und ab 1677 der bekannten Thomasschule zu Leipzig. 1682 begann er ein Studium der Theologie an der Universität Leipzig. Es folgten rechtswissenschaftliche Studien bei Friedrich Wilhelm Leyser (1658–1720), dem Stadtsyndikus von Magdeburg. 1686 heiratete er die Tochter des Oberdompredigers von Magdeburg Friedrich Wilhelm Leyser (1622–1691). In Erfurt lernte er beim Juraprofessor Georg Heinrich Brückner und erwarb ein Lizenziat.
1672 ging er nach Zeitz. 1694 wurde er Kanoniker und 1720 Kustos des Zeitzer Domkapitels. Sein Erbe, das Hoburger Rittergut, verkaufte er 1709. Er kaufte 1710 ein Haus in der Rahnestraße Nr. 18, das heute unter dem Namen Lutherhaus bekannt ist.
Nach dem Tode seines Sohnes Martin Gottlob Luther im Jahr 1759 starb auch der letzte männliche Nachkomme Luthers der Zeitzer Linie aus. Vor seinem Tod lebte er in Blindheit. Er wurde in der Nikolaikirche in Zeitz beigesetzt.
2 Kinder von Nr. 26
39.Luther, Johann Wilhelm, * Wurzen / Leipzig 05.10.1651, + Dresden 21.02.1673
40.Luther, Martin Friedrich, * Wurzen / Leipzig 01.10.1653, + 23.04.1655
3 Kinder von Nr. 27
41.Schröter, Peter Thomas, 1685 Amtmann von Frauenbreitungen, * um 1650
42.Schröter, Johannes Christoph, * Meiningen 25.04.1650, + Hildburghausen 10.11.1700
von ihm stammt der Maßfelder Zweig ab.
Gym. Schleusingen 22.07.1664 – 1672, Uni Jena 1672 – 1674, Straßburg/Elsaß 1674, Lehrer d. beiden
Prinzessinnen, nach 2 1/2 J auch der 3. Prinzessin und des ältesten Prinzen
ord. Gotha 17.S.n.Tr.1680
1680 – 1687 Pf. Gumpertshausen, 1687 – 1693 Diak. Hildburghausen, 1693 – 1700 Adiak. Hildburghausen [Pf.
Großgarnstadt]
08.02.1684 Margaretha Görel, To. v. Christoph G., aus Elsterberg, Greiz 17.02.1660, Greiz 19.02.1660
1634 Diak. Greiz, Pf. Caselwitz, 1657 Adiak. Greiz
1 Kind (1 S.)
S. Johann Christoph, Jurist, Amtsadj., Rat u. Amtmann Maßfeld
oo 08.02.1684 Margaretha Görel
43.Schröter, Johann David, Stadt- und Landsyndicus zu Hildburghausen, + Hildburghausen 07.02.1695
1 Kind von Nr. 29
44.Schröter, Eva Magdalena, * Meiningen 17.03.1649, + Meiningen 1673
oo Meiningen 15.04.1668 Johann Paul Munck, Inspektor und Rektor Bernadinum-Schule, * Meiningen 12.02.1639, + Meiningen 15.11.1705
n
Tätigkeit Evangelischer Theologe
Schulleiter
Wirkungsort Meiningen
2 Kinder von Nr. 30
45.Seip, Sabine Catharina, * Wetzlar 18.04.1650
oo I. 11.06.1673 Johann Philipp Chellius, Pfarrer in Lohra und Amtsvorgängner von Heinrich Orth
oo II. Lohra 07.07.1680 Heinrich Orth, 1698 Konsist.-Rat u.Superintendent in Marburg, * Schloss Hessenstein 08.03.1650, + Marburg 17.03.1706
1678 Konrektor Gymnasium Korbach, 1680 Pfarreri n Lohra (Metropolit)
46.Seip, Johann David, Dr. jur. Hofgerichtsprokurator zu Wetzlar, * Wetzlar 16.05.1652, + Wetzlar 08.01.1729
oo Marburg 04.12.1677 Catharina Elisabeth Steuber, * Marburg 02.09.1657, + Wetzlar 30.09.1724
8 Kinder von Nr. 31
47.Zinck, Johann Jacob, * Meiningen 1645, + Wasungen 1680
wurde Nachfolger seines Vaters Salomon in Wasungen
1722 bis 1743 Rergierungsmitglied.
oo Anna Elisabeth Kley, * um 1648
48.Zinck, Georg Christoph, Doctor der Medicin und Hochfürstl. Coburg-Meiningischer Rath und erster Leib-Medicus, * Meiningen 14.05.1648, + 09.05.1729
Einen Ober-Bürgemeister, als einen klugen und erfahrnen Regiments-Artzt, Solten An dem Exempel Des Weyeland Hoch-Edelgebohrnen, Hocherfahrnen und Hochgelahrten Herrn, Herrn Georg ChristophZinckens, Medicinæ Doctor ... Als Derselbe ... Den 9ten May dieses ... 1729ten Jahres, seinen Geist seelig aufgegeben hatte, Und darauf den 13. ... die Gedächtniß-Predigt gehalten ... worden, Zur Darlegung eines Danck-Opffers .... mitleydig erwegen Bürgermeister und Rath der Fürstl. Sächß. Residenz-Stadt Meiningen
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

Schmertzhaffte und gerechte Klage, Welche Bey dem Grabe Jhres im Leben innigst lieb-gewesenen Ehe-Herrns, Herrn, Herrn Georg Christoph Zincks, Medicinæ Doctoris ... Als Derselbe den 9. May 1729. ... Jn einem rühmlichst-vollbrachten 81. Jährigen Alter das Zeitliche mit dem Ewigenverwechselte, Und den 11. ejusdem darauf ... zu seiner Ruhe gebracht wurde ... Von dessen hinterlassenen betrübten Wittib, Annen Marien Zinckin, geb. Ebartin
Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

Den zu seinen Vätern im Frieden versammleten Jacob, Wolten, Als der Weyeland Hoch-Edelgebohrne, Hocherfahrne und Hochgelahrte Herr, Herr Georg Christoph Zinck, Medicinæ Doctoris ... Den 9.May 1729. ... seelig verschiede, Und darauf am 13. ejusdem Dessen .... Leichnam zu seiner Ruhe-Stätte gebracht wurde, Zu Bezeigung ihrer letzten kindlichen Pflicht ... betrauren Dessen Nachgelassene beyde Söhne Justus Christoph Zinck. Johann Jacob Zinck

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

Der unter dem creutzes-stein gedultige Hiob, wolten als der Hoch-Edelgebohrne, Hochgelahrte und Hocherfahrne Herr, Herr Georg Christoph Zinck, Hochberühmter Medicinæ Doctor, ... den neundten May ... sanfft undseeligst entschlieff ... vorstellen ... dessen beyde ... Töchter Susanna Maria Radefeldtin. Elisabetha Maria Walchin

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

Als der Hoch-Edelgebohrne, Hocherfahrne und Hochgelahrte Herr, Herr Georg Christoph Zinck, Medicinæ Doctor, ... Den 9. May 1729. ... seeligverschieden Und ... seine Leichen-Predigt gehalten worden, Wolten Jhn... Zu seinem Grabe ... begleiten Des Seeligst-Verstorbenen Hinterlassene beyde Eydame, Christian Casimir Radefeldt. Ltus. Friedrich Wilhelm Walch. Diac.

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
oo I. Christina Kley
oo II. 1685 Anna Maria Ebart, + 06.01.1733
innigst lieb-gewesenen Ehe-Herrns, Herrn, Herrn Georg Christoph Zincks, Medicinæ Doctoris ... Als Derselbe den 9. May 1729. ... Jn einem rühmlichst-vollbrachten 81. Jährigen Alter das Zeitliche mit dem Ewigenverwechselte, Und den 11. ejusdem darauf ... zu seiner Ruhe gebracht wurde ... Von dessen hinterlassenen betrübten Wittib, Annen Marien Zinckin, geb. Ebartin
Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
49.Zinck, Anastasia
50.Zinck, Eberhard Friedrich, als Soldat vor Negropont gestorben
oo Maria Margarethe Römhild
51.Zinck, Johann Hieronymus, im Krieg gestorben
52.Zinck, Johann Christian
53.Zinck, Daniel Christoph, + 1664
54.Zinck, Justina Dorothea
oo Heinrich Reinesius
1 Kind von Nr. 32
55.Brück, Georg Christian, * 23.05.1672, + 17.01.1731
als letzter seiner Linie, Sergeant beim Sachsen-Weimar. Regt. von Bibra, dann Einwohner zu Ottstedt bei Weimar, seit 1704 Wirt in Großenzimmern (kinderlos geblieben)
oo I. NN NN
1 Kind von Nr. 35
56.Zinck, Johann Adam, * Salzungen 27.09.1652, + Frauenbreitungen 07.03.1729
oo I. Wasungen / Thüringen 04.07.1677 Dorothea Susanna Linck, * Wasungen / Thüringen 20.11.1655, + 19.03.1686
oo II. Wasungen / Thüringen 15.10.1690 Anna Margaretha Bitterstädt
1 Kind von Nr. 37
57.Leyser, Polycarp Friedrich von, Preuß.Kriegs-Domänen- u. Jagdrat, * Magedeburg 19.02.1690, + Celle 1767
Nobilierung zum Grafen 23.05.1751 Berlin
oo Magedeburg 04.10.1723 Christina Charlotte von Dreyssig, * Halle 07.02.1708
6 Kinder von Nr. 38
58.Luther, Friedrich Martin, * Erfurt 28.11.1686, + Zeitz 25.11.1742
Schüler in Wurzen, 1706 Student in Leipzig, 1708 Dr. jur. eb d., und Jurispracticus in Wurzen, 1720 desgl. in Zeitz, 1 7 2 4 Zweiter und 1726 Erster Bürgermeister ebd., Pobsteiver wa lt er und Stiftssyndicus.
oo Zeitz 14.05.1725 Erdmuthe Dorothea Zeidler, * Zeitz 22.01.1697, + Zeitz 03.05.1764
59.Luther, Dorothea Elisabeth, * 04.01.1688, + 17.03.1757
60.Luther, Martin Polycarp, * 29.04.1691, + 20.04.1709
61.Luther, Catharina Sabine, * Hohburg /Sachsen 18.06.1693, + Staucha / Riesa 05.03.1758
oo Zeitz 22.01.1715 David Keil, Pfarrer, * Zeitz 07.12.1680, + Burkhartshain / Wurzen 05.09.1747
62.Luther, Johanne Christiane, * Zeitz 15.10.1695, + Zeitz 20.07.1744
oo Christian Friedrich Kiritz
63.Luther, Sophie Charlotte, * Hohburg /Sachsen 11.10.1700
2 Kinder von Nr. 41
64.Schröter, Ernst Ludwig, 1723 - 1746 Regierungsrat in Meiningen, * um 1680
65.Schröter, Georg Peter, + Frauenbreitungen 1737
starb 1737 als Nachfolger seines Vaters in Frauenbreitungen
1 Kind von Nr. 42
66.Schröter, Johann Christoph, 1723 Amtsadjunkt in Maßfeld, * um 1690, + Maßfeld 1750
Amtsadjunkt in Maßfeld. Verwaltete sein Amt bis zu seinem Tod
1 Kind von Nr. 43
67.Schröter, NN
oo Johann Wilhelm Heim, * Hofadvokat und Oberbürgermeister in Meiningen 1709, + 1778
3 Kinder von Nr. 44
68.Munck, Elisabetha Magdalena, * um 1670
Bittere Klagen über das Wetter der Trübsal Bey der Trauer-vollen Beerdigung Herrn, Herrn Johann Adam Krebßens, gewesenen Hochfürstl. Sachsen-Coburg-Meinung. Ober-Hof-Predigers, ... Da Derselbe an. 1726. d. II. Julii im 64. Jahr seines Alters ... verschieden, Und nachdem ... zur Ruhe gebracht, Darauf ... Die solenne Gedächntiß-Predigt gehalten worden, Jn nachfolgenden Trauer-Zeilen Wehmüthigst angestellt und an den Tag gelegt Von Desselben ... Wittwe Elisabetha Magdalena Krebßin, gebohrner Munckin
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
oo Johann Adam d.J. Krebs, Adjunctus zu Herpf Hofdiakonus und Oberhofprediger und Gerneralsuperintendent, * Ernstroda 16.03.1663, + Meiningen 11.07.1726
Informator der Prinzen Ernst Ludwig und Friedrich Wilhelm; 1690 Substitut in Herpf; 1695 Hofdiakon, 1706 Hofprediger, 1722 Oberhofprediger und Generalsuperintendent in Meiningen.
Schneider, M.: Die Abiturienten des Gymnasium illustre zu Gotha aus M. Andreas Reyhers und Georg Hessens Rektorat, Nr. 632
Thüringer Pfarrerbuch, Bd. 1 (1995), S. 411
Rechtmäßiger Besitzer und Erb-Herr der Haselbach, welchem auch das ohnfern gelegene Leimershausen zustehet - (nach Brückners "Kirchen und Schulen-Staat des Fürstenthums Henneberg".)
Herzog Ernst Ludwig I. 1706-1724 gab am 06.03.1719 Erbzinsen und Niedergerichtbarkeit
zu Haselbach bei Hermannsfeld an seinen Hofprediger Johann Adam Krebs.
(Forschungen zur Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte des Herzogtums Sachsen-Coburg-Meiningen 1680-1829 von Ulrich Heß)
M. Johann Adam Krebs übernahm von seinem Vater die Unterweisung ErnstLudwigs I, ältester Sohn Herzog Bernhard I. Er unterwies ihn in den philosophischen und philologischen Wissenschaften mit Inbegriff der griechischen Sprache, den deutschen Briefstil, Geographie und Mathematik. Auch die Anfangsgründe in der französischen Sprache lehrte Krebs bis 1686 ein.
(Georg Emmrich - .Archiv für die Herzogl. Sachsen Meiningischen Lande)
Unvergeßliches Danck- und Denckmahl Bey dem Grabe ihres im Leben allzeit geehrtesten Herrn Papa und Schwiegervaters, Herrn Johann Adam Krebßens, Hochfürstl. Sachsen- Coburg-Meinungis. hochverordneten Ober-Hoff-Predigers, General-Superintendentens ... Als Derselbe An. 1726. d. 11. Jul. im 64. Jahr seines Alters ... verschieden, darauf am 12. dito Abends der ... Leichnam ...beerdiget Und sodann d. 16. ejusd. ... Die Gedächtniß-Predigt über 2. Cor. V.V. 19. ... gehalten worden ... Von Desselben hinterlassenen schmertzlich-betrübtesten Zwey Söhnen, einiger Tochter, und beyden Eydamen
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
Elisabetha Magdalena Munck, um 1670 Huldigung Herrn, Herrn Johann Adam Krebßens, gewesenen Hochfürstl. Sachsen-Coburg-Meinung. Ober-Hof-Predigers, ... Da Derselbe an. 1726. d. II.Julii im 64. Jahr seines Alters ... verschieden,Und nachdem ... zur Ruhe gebracht, Darauf ... Die solenne Gedächntiß-Predigt gehalten worden, Jn nachfolgenden Trauer-Zeilen Wehmüthigst angestelltund an den Tag gelegt Von Desselben ...Wittwe Elisabetha Magdalena Krebßin, gebohrner Munckin
69.Munck, Katharina Elisabeth, * Meiningen um 1670
oo ? Henfling, Pfarrer zu Walchenfeld und Dreißigacker, * Walchenfeld, + Meiningen
70.Munck, Dorothea Barbara, * Meiningen 12.01.1671, + Mendhausen, Hildburgshausen 14.08.1706
oo Johann Christian Heusinger, Pastor in Mendhausen, * Mendhausen, Hildburgshausen 31.08.1661, + Mendhausen, Hildburgshausen 08.01.1721
1 Kind von Nr. 45
71.Orth, Franz Anton, Pastor in Polle/Weser Superintendent in Pyrmont, * Lohra 1692, + Oesdorf um 1750
oo Anna Catharina Wilstachen
2 Kinder von Nr. 46
72.Seip, Elisabeth Catharin Juliana, * Marburg vor 27.10.1680, + Wetzlar 1759
oo Wetzlar 24.08.1697 Cornelius Dr. jur. Lindheimer, Advokat und Procurator am Reichskammergericht zu Wetzlar, * Frankfurt a.M.(Hessen) 30.04.1671, + Wetzlar 02.09.1722
73.Seip, Johann Christoph Dr. jur., Advokat u. Prokurator am RKG Wetzlar, * Wetzlar 26.06.1693, + Wetzlar 19.06.1776
Er nannte sich wie auch sein Vater "Seip von Pettenhausen", ohne amtliche Ermächtigung, wahrscheinlich nach Bettenhausen in Oberhessen.
oo Charlotte Wilhelmine Dorothea Brinck, * 1701, + Wetzlar 20.11.1732
1 Kind von Nr. 47
74.Zinck, Susanna Barbara, * um 1672
oo Meiningen 21.01.1692 N. Dr. med. Herbig
11 Kinder von Nr. 48
75.Zinck, Georg Theodosius, Hof-Medicus und Physicus zu Meiningen, * Meiningen vor 1677, + Meiningen 19.02.1713
oo vor 1713 Johanna Maria Rumpe, * vor 1695
76.Zinck, Johann Albert, Bagage-Hofmeister zu Meiningen, * Meiningen 22.04.1677, + Meiningen 22.05.1725
oo 18.11.1704 Sophia Sabina Saul, * Meiningen 16.08.1686, + Meiningen 15.07.1744
77.Zinck, Susanna Maria, * 1683, + 1747
Doch seeligen Ableben Des Weyeland Wohlgebohrnen und HochgelahrtenHerrn, Herrn Johann Jacob Zinck, Hoch-Fürstl. Sachs.-Coburg-Meiningische Hof- und Justitien-Raths Empfanden, Wolten Zuder Hinterlassenen Consolation, und Bezeugung ihrer Danckbarkeit durch nachfolgende Zeilenausdrucken Des seelig Verstorbener Schwester Susanna Maria Radefeldtin, geb. Zinckin Und deren Kinder
Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
Christian Casimir Radefeldt (1664–1731)
geb. am 11. Dezember 1664 in Gronau/Wetterau; Jurastudium in Jena; Promotion 1696 mit einer Arbeit über den Gutglaubensschutz im civilen und canonischen Recht (De Bona Fide in Praescriptionibus tam Jure Civiliquam Canonico necessaria Jenae: Werther, 1696). Übersiedlung nach Meiningen; dort Hofrat (Hofadvokat) im Dienste des Herzogs von Sachsen-Meiningen, 1711 Bürgermeistervon Meiningen; 1702 Heirat mit Susanna Radefeldt, geb. Zinck, Tochter des damaligen Oberbürgermeisters von Meiningen Dr. Georg Zinck, und Ur-Ur-Ur-Enkelin von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553).
oo Christian Casimir Radefeld, Hofrat (Hofadvokat) im Dienste des Herzogs von Sachsen-Meiningen, * Gronau / Wetterau 11.12.1664, + 1731
geb. am 11. Dezember 1664 in Gronau/Wetterau; Jurastudium in Jena; Promotion 1696 mit einer Arbeit über den Gutglaubensschutz im civilen und canonischen Recht (De Bona Fide in Praescriptionibus tam Jure Civiliquam Canonico necessaria Jenae: Werther, 1696). Übersiedlung nach Meiningen; dort Hofrat (Hofadvokat) im Dienste des Herzogs von Sachsen-Meiningen, 1711 Bürgermeistervon Meiningen; 1702 Heirat mit Susanna Radefeldt, geb. Zinck, Tochter des damaligen Oberbürgermeisters von Meiningen Dr. Georg Zinck, und Ur-Ur-Ur-Enkelin von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553).

Wikipedia
78.Zinck, Justina Dorothea, + 1681
79.Zinck, Salomon Christoph, + 1673
80.Zinck, Sophia Christina, + 1679
81.Zinck, Justus Christoph, Hochfürstl. Sachsen-Coburg-Meiningischer Hof- und Consistorialrath, * Meiningen 22.07.1686, + 26.02.1758
1706 des Gymnasiums in Gotha. Mai 1707 an der Universität Halle immatrikuliert, Theologiestudium, 1709 Studium an der Universität Leipzig. 1711 bei dem sächsisch gothaischen Gesandten vonHagen in Regensburg, 1712 dänischer Legationssekretär in Regensburg und Augsburg. Um 1717 Eintritt in sächsisch-coburgisch-meiningische Dienste, 1718 Kabinettssekretär in Meiningen. 1718-1727 als Legationsrat nach Wien. 1728 wirklicher Rat im Konsistorium in Meiningen, 1748 wirklicher Hofrat.

Franckesche Stiftungen zu Halle (Saale)
Studienzentrum August Hermann Francke
- Archiv -
oo Charlotte von Waldersee, * 1692
em höchst-schmertzlichen Ableben Des Weyeland Hoch-Edelgebohrnen und Hochgelahrten Herrn, Herrn Johann Jacob Zinck, Hoch-Fürstlichen Sachsen-Coburg-Meiningischen Hof-Raths, Als derselbe ... am 3. Jun. 1743. ...Das Zeitliche mit dem Ewigen verwechselt, ... Durch dieses Denckmahl zu Tage legen ... Des Wohlseel. nachgelassener eintziger Bruder JustusChristoph Zinck, Fürstl. S.Coburgisch-Meiningischer Consistorial- und Legations-Rath, und dessen Ehe-Consortin Charlotte Zinckin, gebohrnevonWaldersee

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
82.Zinck, Johann Jacob, Hochfürstl. Sachsen-Coburg-Meiningischer Hof- und Justienrath, * 1688, + Meiningen 03.06.1743
Jacob und Jephta, Als betrübte, aber auch getröstete väter, wolten, Als des Hoch-Edelgebohrnen, Hoch-Edlen, Vest- und hochgelahrten Herrn, Herrn Johann Jacob Zinckens, Hoch-Fürstlichen Sachsen-coburg-Meiningischen hoch-meritirten Hof-Raths, eintziges töchterlein Maria Louise Christiana, und ältestes Söhnlein Philipp Jacob Christoph, den 20. Decembr. 1728 in wenigen Stundennach einander ... verschieden und die abgelebten cörper den 22ten ejusd. ... der erden anvertrauet wurden, zu einiger consolation ... darstellen Justus Christoph Zinck, Friedrich Wilhelm Walch

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

Die im Leben und Tod ungetrennete Bruder-Liebe und Treue, Wolten Bey dem höchst-schmertzlichen Ableben Des Weyeland Hoch-Edelgebohrnen und Hochgelahrten Herrn, Herrn Johann Jacob Zinck, Hoch-Fürstlichen Sachsen-Coburg-Meiningischen Hof-Raths, Als derselbe ... am 3. Jun. 1743. ...Das Zeitliche mit dem Ewigen verwechselt, ... Durch dieses Denckmahl zu Tage legen ... Des Wohlseel. nachgelassener eintziger Bruder JustusChristoph Zinck, Fürstl. S. Coburgisch-Meiningischer Consistorial- und Legations-Rath, und dessen Ehe-Consortin Charlotte Zinckin, gebohrnevonWaldersee

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

Kindliches Thränen-Opfer Bey dem Grabe Des Hoch-Edelgebohrnen Herrn Johann Jacob Zincks, Sr. Sr. Durchl. Durchl. zu Sachsen-Coburg-Meiningen hochbetrauten Hof- und Justiz-Raths, Als ihresim Leben und im Tode Hertzlich geliebten Vaters / Zur Bezeugung ihrer kindlichen Ehrfurcht dargebracht Von den Zwey hinterlassenen höchstbetrübten Kindern. [Joh. Wilh. Friedr. Zinck. AnnaFriderica Louisa Zinckin]

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

Den höchst schmertzlichen Verlust, Welchen Bey dem noch nicht vermutheten Doch seeligen Ableben Des Weyeland Wohlgebohrnen und HochgelahrtenHerrn, Herrn Johann Jacob Zinck, Hoch-Fürstl. Sachs.-Coburg-Meiningische Hof- und Justitien-Raths Empfanden, Wolten Zu der Hinterlassenen Consolation, und Bezeugung ihrer Danckbarkeit durch nachfolgende Zeilenausdrucken Des seelig Verstorbener Schwester Susanna Maria Radefeldtin, geb. Zinckin Und deren Kinder

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

Trauer-Gedancken, Bey dem Den 3. Junii 1743 erfolgten höchstbetrübtenDoch seeligen Absterben Des nunmehro in Gott sanfft ruhenden Herrn, Herrn Johann Jacob Zinck, Sr. Sr. Hochfürstl. Hochfürstl. Durch. Durchl. zu Sachsen Coburg-Meiningen hochbetrauten gemeinschafftlichen Hof- und Justiz-Raths ... zur Aufmunterung der ... Wittwen ... Entworffen Von ... Schwägerin und Schwager Louisa Maria von Gülchen gebohrne Spenerin, Philipp Gottfired Spener

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
oo Philippine Elisabeth Spener, + 26.09.1752
Philippine Elisabethen Zinckin, gebohrnen Spenerin, Welche den 26. Septembr. 1752. Jnihrem Erlöser sanfft und seelig verschied, Und hierauf den 29. deßelben zu ihrer Ruhestätte gebracht wurde, Wollte Durch nachstehende Zeilen Ein Denckmal ihrer Liebe annoch stifften Deren Betrübt hinterbliebene Schwester, Louysa Maria von Gülchen, geb. Spenerin
83.Zinck, Elisabetha Maria, * Meiningen 16.06.1692, + Meiningen 20.04.1758
oo Meiningen 27.11.1714 Friedrich Wilhelm Walch, Archidiakon bey der Stadtkirche zu Meiningen, * 13.05.1689, + 09.05.1754
olten, Als der Weyeland Wohlgebohrne und Hochgelahrte Herr, Herr Johann Jacob Zinck, Hoch-Fürstl. S. Coburg-Meiningischer hochbetraut gewesene Hof- und Justitien-Rath, den 3. Junii 1743. ... Jn seinem Erlöser entschlief ... hierdurch entwerffen ... Und zugleich dem Hochseeligen ... gehorsamst dancken Friedrich Wilhelm Walch, und Elisabetha Maria Wlachin, geb. Zinckin, Nebstihren säm[m]tl. Kindern

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
84.Zinck, Eusebius Christoph, * 1708
85.Zinck, Salomon, + 1705
2 Kinder von Nr. 50
86.Zinck, Barbara Eleonore
oo I. Bernhard Wilhelm Mattenberg, Fürstl. Sächsischer Rath zu Meiningen
oo II. Meiningen 26.09.1740 Johann Daniel Silchmüller (Silchmöller), * 25.04.1683, + Meiningen 05.09.1759
09.02.1711 Rektor und Inspektor des Lyceums zu Meiningen,
29.12.1711 Hypodiakonus an der Stadtkirche
Junius 1714 Hofdiakonus und endlich 1722 Superintendent Primarius zu Meiningen
87.Zinck, Maria Margarethe
5 Kinder von Nr. 54
88.Reinesius, Alexander Ludwig, Pastor zu Merseburg
89.Reinesius, Johann Dietrich
ischof zu Wien in Dienst getreten
90.Reinesius, Johann Gottfried
91.Reinesius, Salomon Heinrich
92.Reinesius, Theodor Christian
5 Kinder von Nr. 56
93.Zinck, Anna Catharina, * Wasungen / Thüringen 30.07.1678, + 1761
oo Wasungen / Thüringen 25.11.1705 Johann Scharf, * 1673, + Römhild nach 1738
94.Zinck, Maria Susanna, * Wasungen / Thüringen 09.11.1679, + Wasungen / Thüringen 04.12.1684
95.Zinck, Johann Adam Dr., Physikat Wasungen, * Wasungen / Thüringen 06.10.1683, + 1714
96.Zinck, Christina Maria, * um 1692
oo Heinrich Adam Leonhardi, Apotheker, * Römhild um 1685
97.Zinck, Rosina Elisabeth, * um 1694, + 1727
1 Kind von Nr. 64
98.Schröter, Louisa Eleonora Wilhelmine, + 03.08.1781
Tochter des Regierungsrats Ernst Ludwig Schröter in Meiningen; ab 1738 Ehefrau des Kriegssekretärs Christoph Albrecht Walch
oo Meiningen 14.10.1738 Christoph Albrecht Walch, Kriegsekretär später Reg.-Assistent, * 12.06.1704, + Meiningen 17.01.1766
2 Kinder von Nr. 66
99.Schröter, Tobias Heinrich, Amtmann zu Maßfeld, * um 1720, + 1777
oo Tochter Zinck, * um 1725
100.Schröter, Ernst Ludwig, 1761 nach Schalkau versetzt Rath und Amtmann, * 1721, + Sonneberg 07.01.1801
Den 80-jährigen Sonneberger Amtmann Ernst Ludwig Schröter bezeichnet das Kirchenbuch (PA
Sonneberg, Register 1766-1808 S. 1226) als einen "bis in die letzten Wochen seines Lebens tätigen Greis".
2 Kinder von Nr. 68
101.Krebs, Eusebius Emanuel, Sekretär, * um 1690, + 28.05.1735
stiftete Legat von 900 fl.rhn
102.Krebs, Elisabeth Magdalene, * Herpf 16.10.1690, + Meiningen 24.08.1739
oo Meiningen 24.11.1711 Johann Daniel Silchmüller (Silchmöller), * 25.04.1683, + Meiningen 05.09.1759
09.02.1711 Rektor und Inspektor des Lyceums zu Meiningen,
29.12.1711 Hypodiakonus an der Stadtkirche
Junius 1714 Hofdiakonus und endlich 1722 Superintendent Primarius zu Meiningen
1 Kind von Nr. 69
103.Henfling, Johann Georg, * Walchenfeld 13.08.1691, + Meiningen 30.08.1720
te seine Stiefmutter
zur Universalerbin seines Vermögens: nach deren Tod sollte dasselbe an die hiesige Schule kommen. Henfling stiftete eine neue Lehrstelle, eine neue oberste Klasse und errichtete das Convict, indem 6 arme lydeisten in seinem Hause, unter aufsicht des neu angestellten Lehrers, wohnen und verköstigt werden sollten.
1 Kind von Nr. 70
104.Heusinger, Caspar Philipp, * Mendhausen, Hildburgshausen 06.12.1695, + Mendhausen, Hildburgshausen 02.04.1761
oo Irmelshausen 23.11.1723 Sophie Christiane Wilhelmine Schüler, * Irmelshausen 1697, + Mendhausen, Hildburgshausen 19.02.1755
1 Kind von Nr. 71
105.Orth, Johann Friedrich
1 Kind von Nr. 72
106.Lindheimer, Anna Margaretha, * Wetzlar 23.07.1711, + Frankfurt a.M.(Hessen) 18.04.1783
oo 02.02.1726 Wetzlar Johann Wolfgang Dr. jur. Textor, * Frankfurt a.M.(Hessen) 11.12.1693, + Frankfurt a.M.(Hessen) 06.02.1771
zu Altdorf 17. VI. 1717, Praktikant und Advokat am Reichskammergericht zuWetzlar 1717-1727, Ratsherr zu Frankfurt 16. XII. 1727, dann erst Bürger 22. XII. 1727, Schöffe 5. X. 1731, stellvertretender ält. Bürgermeister 1741, Bürgermeister 1743, Wirkl. Kaiserl. Rat 6. VIII. 1743, Reichs-, Stadt- und Gerichtsschultheiß 10. VII. 1747;
3 Kinder von Nr. 74
107.Herbig, Clara Johanna
108.Herbig, Elisabeth Euphrosina Margaretha
109.Herbig, Susanna Maria
2 Kinder von Nr. 76
110.Zinck, Johanna Maria Ernestine, * nach 1704
111.Zinck, Maria Sophia, * Meiningen 07.10.1705, + Wasungen 1770
8 Kinder von Nr. 77
112.Radefeld, Johann Christoph, Geheimrat in Meiningen, * 1704, + Eißfeld 1778
Auf Betreiben von Herzog Ernst Friedrich III. von Hildburghausen wurde Johann Christoph Radefeldt in seiner Eigenschaft als Vorsitzender einer vom Kaiser eingesetzten Debitkommission 1771Jahren verhaftet und auf die Veste Coburg verbracht. Anklage wurde nie erhoben; vermutlich wollte der Herzog seine verschwenderisch-ruinöse Amtsführung vertuschen. Auf Anordnung des Kaisers in Wien, dem 1775 eine Beschwerde zugestellt werden konnte, wurde Radefeldt 1776 aus der Haft entlassen und des Landes verwiesen.
oo Anna Barbara Wucherer, * um 1710
m Friederich Wucherer, Herzogl. Sachsen-Coburg-Meiningischen obervormundschaftlichen Canzlars, als Derselbe ... den 14ten May 1766. ... entschlief, und ... den 17ten dieses ... beigesezetwurde, ausgeschüttet von des ... Canzlars ... Mutter Regina Barbara Wuchererin, Regierungsräthin, geb. Wechslerin undzwoen tiefgebeugten Schwestern Maria Margaretha Georgin, geb. Wuchererin, Anna Barbara Wuchererin

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012

Vorfahren Wucherer von:
http://wucherer-wolfgang.de/
113.Radefeld, Johanna Elisabeth Wilhelmine, * 28.03.1715
114.Radefeld, Georg Christoph, Herzoglicher Hofrat und Leibarzt in Meiningen, * 23.07.1717, + 1798
115.Radefeld, Johann Heinrich Ernst, Pfarrer zu Judenbach "Lehrer und Seelsorger", * Meiningen 19.04.1720, + 06.07.1794
oo Judenbach, Kr. Sonneberg 29.05.1760 Christine Sophie Engelhardt, * Judenbach, Kr. Sonneberg vor 16.01.1738, + Judenbach, Kr. Sonneberg 07.08.1811
116.Radefeld, Johann Friedrich
117.Radefeld, Johann Carl
118.Radefeld, Johann Albert
119.Radefeld, Maria Elisabeth Charlotte
2 Kinder von Nr. 81
120.Zinck, Tochter, * um 1725
oo Tobias Heinrich Schröter, Amtmann zu Maßfeld, * um 1720, + 1777
121.Zinck, Johann Friedrich Wilhelm, Konsistorialvizepräsident, + 21.03.1800
arbeitete sich aus kleinen Anfängen als Lehnsekretär zum Regierungsrat empor und übernahm 1775 die Leitung des Konsistoriums. Seit 1779 führte er den Titel eines Konsistorialvizepräsidenten.
Mit ihm erlosch 1800 "eine der angesehensten Familien, deren Glieder seit beinahe 200 Jahren mit Auszeichnung dem Vaterland gedient hatten".
(Meininger Chronik II S. 149
4 Kinder von Nr. 82
122.Zinck, Marie Louise Christiane, * 09.12.1722, + 20.12.1728
ten Liebes-Pfänder an Einem Tage, Des Hoch-Edelgebohrnen Herrn, Johann Jacob Zinckens, Vortrefflichen Jcti, auch Hoch-Fürstl. Sachsen-Coburg-Meiningischen Hof- und Justitien-Raths, Eintzigen Töchterleins ... Maria Louise Christiane, und ältisten Söhnleins Monsr. Philipp Jacob Christoph, Welche geschahe den 20. Decembr. 1728. am Tage Isaacs, Wolte Bey der den 22. hujus erfolgten stillen Beerdigung ... unter vielem Seuffzen erwegen ein Dem Vornehmen Zinckischen Hause Verbundenster DienerDrucke des 18. Jahrhunderts (VD18)
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
123.Zinck, Philipp Jacob Christoph, * 17.05.1724, + 20.12.1728
ten Liebes-Pfänder an Einem Tage, Des Hoch-Edelgebohrnen Herrn, Johann Jacob Zinckens, Vortrefflichen Jcti, auch Hoch-Fürstl. Sachsen-Coburg-Meiningischen Hof- und Justitien-Raths, Eintzigen Töchterleins ... Maria Louise Christiane, und ältisten Söhnleins Monsr. Philipp Jacob Christoph, Welche geschahe den 20. Decembr. 1728. am Tage Isaacs, Wolte Bey der den 22. hujus erfolgten stillen Beerdigung ... unter vielem Seuffzen erwegen ein Dem Vornehmen Zinckischen Hause Verbundenster Diener
Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
124.Zinck, Anna Friederice Louise
oo Eusebius Ernst Stieler, Dr. Dr. Pädagoge Sekretär Rektor, + 23.04.1759
dieser untern Welt, ja aus meinen Armen weichet, muß jetzt nach der Vorsicht Schluß thränend noch Sein Grab benetzen, und zur letzten Liebes-Pflicht dieses Trauer-Denckmal setzen Anna Friederica Louisa Stielerin, geb. Zinckin : Erfurt. Am Tage der betrübten Beerdigung den 25. April 1759.
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
---
Pädagoge, Sekretär, Rektor; geb. ?, gest. 1759. Der Sohn des Erfurter Rektors Hermann
Nicolaus Stieler wurde als Jurist promoviert und 1740 als Sekretär von Herzog Anton Ulrich
von Sachsen-Meiningen in Dienst genommen. Als solcher führte er u. a. die
Erwerbsgeschäfte, auch von Musikalien. Gleichzeitig als Instructor der Prinzen angestellt,
erteilte er den Kindern aus dessen 1. Ehe auch Musikunterricht. 1746 begleiteten er und sein
Bruder, der Sekretär Stieler jun., Geheimrat von Pfau in den sogenannten Wasunger Krieg.
Stieler verließ Meiningen 1750 „freiwillig und ohne Abschied“ und wurde 1751 zu seinem
Vater Hermann Nicolaus Stieler an das Ratsgymnasium Erfurt adjungiert und nach dessen
Tod 1754 bis 1759 selbst Rektor der Einrichtung.
LITERATUR: Alfred Erck/Hannelore Schneider: Musiker und Monarchen in Meiningen 1680-
1763. Meiningen 2006, 218; Carl Schenk (Hrsg.): Verzeichnis aller weltlichen und geistlichen
Beamten etc., die bis Ende des Jahres 1800 in den Altmeininger Landen angestellt worden
sind. Ein Verzeichnis von herrschaftlichen und städtischen, sowohl geistlichen als weltlichen
Beamten, Gelehrten, Künstlern etc., welche im Alt-Meininger Lande in den vorigen
Jahrhunderten (bis Ende 1800) angestellt resp. mit Prädicaten versehen worden sind.

Meiningen 1862, 153.
Musikerlexikon des Herzogtums Sachsen-Meiningen- Maren Goltz
125.Zinck, Johann Wilhelm Friedrich
Johann Jacob Zincks, Sr. Sr. Durchl. Durchl. zu Sachsen-Coburg-Meiningen hochbetrauten Hof- und Justiz-Raths, Als ihres im Leben und im Tode Hertzlich geliebten Vaters / Zur Bezeugung ihrer kindlichen Ehrfurcht dargebracht Von den Zwey hinterlassenen höchstbetrübten Kindern. [Joh. Wilh. Friedr. Zinck. Anna Friderica Louisa Zinckin]
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
4 Kinder von Nr. 83
126.Walch, Maria Friderica, * Meiningen 22.12.1717
oo Meiningen 14.07.1744 Johann Georg Erck, Hofadvokat und Schulz in Meiningen, * Meiningen 04.09.1708, + Meiningen 25.08.1772
127.Walch, Jacob Friedrich, 1765-1781 Pfarrer in Frauenbreitungen, * Meiningen 11.09.1720, + Frauenbreitungen 04.07.1781
Jacob Friedrich Walch: 1751 - 1765 Pfarrer zu Sülzfeld
Er war ein Sohn des zu Meiningen verstorbenen Archidiacon Fr. W. Walch. Zuerst Substitut des vorigen Pfarrers, darauf wirklicher Pfarrer zuSülzfeld, von wo er 1765 nach Frauenbreitungen versetzt wurde. Hier starb er 1781. Seine Confirmation als Pfarrer von Sülzfeld erfolgte erst im September 1754.

Jacob Friedrich Walch: 1765 - 1781 Pfarrer zu Frauenbreitungen
Geboren zu Meiningen, ein Sohn des dasigen Archidiacons Fr. W. Walch,war erst 17 Jahre Pfarrer in Sülzfeld und kam am 23. April 1765 als Pfarrer und Adjunct nach Frauenbreitungen, wo er an der Auszehrung den 4. Juli 1781 starb. Seine gründliche Bildung, sein Amtseifer und sein frommer Lebenswandel haben ihm überall Hochachtung und Liebe bereitet.Seine Frau war Eva Johanna geborene Grahner, mit der er zwei Söhne erzeugte.

(Georg Brückner: Pfarrbuch der Diöcesen Meiningen, Wasungen und Salzungen. Meiningen 1863)
oo Eva Graner
oo Meiningen 03.07.1748 Eva Johanna Graner (Grahner), * Hermannsfeld, Rhönblick 1726, + Bad Salzungen 10.04.1813
128.Walch, Erdmutha Christiana Friederica
oo Justus Jacob Spies, Rektor und Superintendent, * Meiningen 1700
129.Walch, Charlotta Eleonora Elisabetha
2 Kinder von Nr. 100
130.Schröter, Johannes Christoph Josephus, Pfarrer, * Schalkau 24.06.1770, + Oberlind 1824
131.Schröter, Friedrich Wilhelm, Aktuar bei der Sonneberger Handlungskommission, + Sonneberg 1832
2 Kinder von Nr. 102
132.Silchmüller (Silchmöller), Johanna Elisabeth Justina, * 08.01.1713
oo 18.05.1729 Peter Christoph (Christian) Avemann, Kabinettsekretär später Amtmann Fruenbreitungen
133.Silchmüller (Silchmöller), Johann Jacob, * 02.05.1722, + 26.03.1725
3 Kinder von Nr. 104
134.Heusinger, Christian Wilhelm, Kammerrath zu Meiningen, * Mendhausen, Hildburgshausen 24.10.1725, + Meiningen 1782
oo Meiningen 26.10.1751 Elisabeth Christina Louise Meder, * 1731, + Meiningen 1763
135.Heusinger, Johann Gottfried, Pfarrer, * Mendhausen, Hildburgshausen 30.09.1727, + Haina, Hildburgshausen 11.09.1793
1761: Pfarrer in Sondheim, 'filius natu tertius' von Caspar
Philipp Heusinger, Pastor in Mendhausen; [Hans Christian
Brandenburg, Die Familien Heusinger, Bd. II., S.199: vom
7.9.1760 bis 28.3.1764 Pfarrer in Sondheim; 1764 bis 1793
Pfarrer in Haina; Sohn von Caspar Philipp Heusinger,
Pfarrer in Mendhausen, und Sophie Christiane Wilhelmine,
geb. Schüler]
oo Herpf b./Schmalkalden 25.11.1761 Eleonore Johanna Seifart, * Herpf 18.12.1739, + 1793
136.Heusinger, Johann Caspar, * Mendhausen, Hildburgshausen 08.07.1730, + Hermannsfeld 19.01.1816
oo 1758 Eva Dorothea Leister, * Hermannsfeld 12.03.1739, + Hermannsfeld 06.05.1763
2 Kinder von Nr. 106
137.Textor, Catharina Elisabeth, "Frau Rat Goethe", des Dichters Mutter, * Frankfurt a.M.(Hessen) 19.02.1731, + Frankfurt a.M.(Hessen) 15.09.1808
Goethes Mutter:
Brief vom 6.10.1807 an Ihren Sohn J.W.G.
"Lieber Sohn!?... Diese Meße war reich an - Profeßsoren!!! Da nun ein großer theil deines Ruhmes und Rufens auf mich zurück fält, und die Menschen sich einbilden ich hätte was zu dem großen Talendt beygetragen; so kommen sie denn um mich zu beschauen - da stelle ich denn mein Licht nicht unter den Scheffel sondern auf den Leuchter versichre zwar die Menschen daß ich zu dem was dich zum großen Mann und Tichter gemacht hat nicht das aller mindeste beygetragen hätte /: denn das Lob das mir nicht gebühret nehme ich nie an :/ zudem weiß ich ja gar wohl wem das Lob und der Danck gebührt, denn zu deiner bildung in Mutterleibe da alles schon im Keim in dich gelegt wurde dazu habe ich warlich nichts getan - Villeicht ein Gran Hirn mehr oder weniger und du wärstes ein gantz ordinerer Mensch geworden und wo nichts drinnen ist da kan nichts raus kommen - da erziehe du das können alle Pilantopine in gantz Europia nicht geben - gute brauchbahre Menschen ja das laße ich gelten hir ist aber die Rede vom auserordendtlichen. Da hast du nun meine Liebe Frau Aja mit Fug und Recht Gott die Ehre gegeben wie das recht und billig ist, jetzt zu meinem Licht das auf dem Leuchter steht und denen Profeßern lieblich in die Augen scheint. Meine Gabe, die mir Gott gegeben hat ist eine lebendige Darstellung aller Dinge die in mein Wißen einschlagen großes und kleines, Wahrheiten und Mährgen u.s.w. so wie ich in einen Circel komme wird alles heiter und froh weil ich erzähle. Also erzählte ich den Profeßsoren und Sie gingen und gehen vergnügt weg - das ist das gantze Kunstück. Doch noch eins gehört dazu - ich mache immer ein freundlich Gesicht, das vergnügt die Leute und kostet kein Geld: sagte der Seelige Merck...."
­http­://­goethe­-­genealogie­.­de­/­verwandtschaft­/­ajas­-­brief­.­html
­http­://­de­.­wikipedia­.­org­/­wiki­/­Catharina_Elisabeth_Goethe
­http­://­www­.­peterskirchhof­.­de­/­historie06­.­htm
oo Frankfurt a.M.(Hessen) 20.08.1748 Johann Caspar Dr. jur. Goethe, Wirkl. Kaiserlich. Rat in Ffm. 1742, Bürger 25.06.1749, "Herr Rat Goethe", des Dichters Vater, * Frankfurt a.M.(Hessen) 29.07.1710, + Frankfurt a.M.(Hessen) 25.05.1782
XII. 1738 J. U. D. (in Gießen), 25. I. 1741 noch einmal in Straßburgimmatrik., 16. V. 1742 Wirkl. Kaiserlich. Rat, 25. VI. 1749 Frankfurter Bürger;

www.goethe-genealogie.de ; XII. 1738 J. U. D. (in Gießen), 25. I. 1741 noch einmal in Straßburg immatrik.
138.Textor, Anna Christina, * Frankfurt / Main 24.10.1743, + Frankfurt / Main 19.10.1819
oo 05.05.1767 Georg Heinrich Cornelius Schuler, * 13.11.1730, + Frankfurt / Main 19.07.1819
2 Kinder von Nr. 112
139.Radefeld, Christiana Elisabetha, * Meiningen 17.02.1737, + 23.05.1775
und Rechts Hochgelahrten Herrn Herrn Adam Friedrich Wucherer, Herzoglich Sachsen-Coburg-Meiningischen Obervormundschaftlichen Canzlars, beweinen M. Eberhard Heinrich Gottlob Georgii, Diaconus, und Christiana Elisabetha, geb. Radefeldtin

Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2012
oo Meiningen 22.10.1765 Eberhard Heinrich Gottlob Georgii, Superintendent zu Wasungen, * Ludwigsburg (Schwaben) 12.11.1733, + Wasungen 13.07.1817
ten, wurde 1765 daselbst Diacon, wo er sich sehr beliebt machte, kam 1781 hieher als Superintendent und starb den 13.Juli 1817 im 84. Lebensjahr, nachdem er mehrere Jahre blind gewesen, dabei aber sein Amt versehen hatte. Wegen seiner menschenfreundlichen Gesinnung, seines biederen Chracters und seiner höchst gewiessenhaften Amtsführung besaz er im hohen Grade die Achtung und Liebe seiner Gemeinde, die sich namentlich im November 1814 dadurch kund gab, dass auch der Ärmste seine Beisteuerzusagte, als die Gemeinde den Wunsch hegte, ihrem lieben alten Suptdt.in seinem älteren Sohne einen Gehülfen zu schaffen. Dem desfallsigen Gesuch der Stadt konnte höchsten Orts aus allgemeinen rücksichten nicht gewillfahrt werden.
140.Radefeld, Chris. Wilhelm, Geh. Assistenzrath
oo Phil. Sophie Friederike Heusinger
1 Kind von Nr. 115
141.Radefeld, Sophie Charlotte, * vor 20.02.1763
oo Joh. Philipp Ludwig Friedrich Gundermann, Oberförster
2 Kinder von Nr. 126
142.Erck, Elisabeth Friederike Erdmuthe, * 1745
ürstl ... von Johann Georg Eck
oo 1764 Johann Adam Emmrich, * Salzungen 03.10.1734, + Meiningen 14.09.1796
Staatsarchiv Meiningen Bestand 497105. Inhalt: Der Bestand enthält den Nachlaß der in Meiningen ansässig gewesenen Gelehrtenfamilie Emmrich. Die Familie erlangte durch den Rektor des Lyzeums in Meiningen und Archidiakon Johann Adam Emmrich (1734-1796), den Oberhofprediger in Meiningen Karl Friedrich Emmrich (1773-1837), den Geologen und Direktor der Realschule in MeiningenProf. Dr. Hermann Emmrich (1815-1879) und den Direktor des Realgymnasiums in Meiningen Prof. Dr. Anton Emmrich (1820-1897) Bedeutung. Der Bestand wurde 1951 und 1952 übernommen. Briefe und andere Schriftstücke persönlicher und amtlicher Art von den einzelnen Angehörigen der Familie Emmrich sowie von den mit ihnen verwandtenFamilien Zinck, Schröter und Erck. Repertorium von1958 mit Personen-, und Sachregister.
b) Die Schrift “Über die Erziehung“:
Johann Adam Emmrich, Inspektor des Lyceums zu Meiningen. Die Schrift “Über die Erziehung“ 1781, die er aus dem Französischen übersezte, hätte füglich unübersezt bleiben können, denn da man in dem ganzen Aufsaze unter den wenigen Vorschriften über die verschiedene Art der Erziehung nur selten eine Regel findet, wie dieses oder jenes zu veranstalten wäre, sondern nur stets gesagt wird, dieß sollte geschehen und jenes sollte nicht vernachläßigt werden, dabei Klagen, die nicht selten ins Uebertriebene und Unwahre fallen , wo man es nicht recht macht und Wünsche,daß man es bald besser machen möchte, mit unterlaufen, so wüßtenwir nicht, wem damit gedient sein sollte? Herr Emmrich hat mehrere Schriftten, besonders Predigten aus dem Französischen übersetzt.
(Samuel Baur, J. G. Seiffert: Charakteristik der Erziehungsschriftsteller Deutschlands: Ein Handbuch für Erzieher. Benjamin Georg Fleischer, 1790)
oo 1764 Elisabethe Erck
143.Erck, Louisa Charlotta Jacobina
4 Kinder von Nr. 127
144.Walch, Maria Jacobina Friederica, * Sülzfeld 02.07.1750
oo 1772 Johann Nicolaus Gottlieb Schmidt, * Judenbach 15.03.1735, + Wernshausen 01.10.1800
1771-1800
15. Pfarrer zu Wernshausen: Johann Nicolaus Gottlieb Schmidt, Pfarrersohn aus Judenbach, war vorher Diakonus in Wasungen.
145.Walch, Charlotta Magdalena Johanna, * Sülzfeld 03.08.1753
oo Frauenbreitungen 24.11.1772 Georg Tobias Walch, Salzrentkommissar Salzungen, * Salzungen um 1740
146.Walch, Johann Ernst Ludwig, * Sülzfeld 16.11.1756
147.Walch, Johann Wilhelm, * Sülzfeld 06.04.1760, + Steinbach 08.05.1799
Johann Wilhelm Walch: 1795 - 1799 Pfarrer zu Steinbach
Zu Frauenbreitungen 1760 geboren, Sohn des damals dasigen Adjuncts Walch, war nach seinen Studien 11 Jahre Informator im Hannoverischen, wurde dann von der Gemeinde Steinbach zum Substituten ihres kranken Pfarrers Göcking erbeten, am 27. Juli 1795 examinirt und darauf ordinirt und eingewiesen, folgte, da Göcking schon am 24. September des Jahres starb, demselben im Amte, weil er das ganze Zutrauen der Gemeinde hatte. Was die Behörde damals von den Steinbachern aussprach: Ein Prediger,welchem sie Liebe und Zutrauen schenken, kann sie leiten und darf hoffen,mit großem Segen an ihnen zu arbeiten. Hingegen ist fast alle Arbeit eines Mannes verloren, mit dem sie unzufrieden sind - ist eine ebenso alte als bleibende Wahrheit vom Character derselben. Walch wurde noch am 22. December 1795 Pfarrer zu Steinbach, aber erst den 2. Februar1796 investirt. Er starb leider schon nach kurzer Wirksamkeit den 8. Mai 1799. Sein Eifer, sein Lebenswandel und seine Rechtschaffenheit war von seltener Musterhaftigkeit, und dazu wirkte er durch erbauliche Predigten segensreich, darum genoß er auch die Achtung der ganzen Gegend. Seinem Sarge folgte seine alte Mutter (Eva Johanna) und mit ihr viel hundert Menschen, die den Braven beweinten. Seine Frau war vor ihm gestorben.

(Georg Brückner: Pfarrbuch der Diöcesen Meiningen, Wasungen und Salzungen. Meiningen 1863)
oo 28.06.1796 Marie Friederike Wilhelmine Witte
4 Kinder von Nr. 134
148.Heusinger, Philipp Jacob, * 1752, + 1816
149.Heusinger, Elisabeth Sophie Ernestine, * Meiningen 24.10.1754, + Wasungen 02.05.1792
oo 13.02.1776 Eberhard Heinrich Gottlob Georgii, Superintendent zu Wasungen, * Ludwigsburg (Schwaben) 12.11.1733, + Wasungen 13.07.1817
ten, wurde 1765 daselbst Diacon, wo er sich sehr beliebt machte, kam 1781 hieher als Superintendent und starb den 13.Juli 1817 im 84. Lebensjahr, nachdem er mehrere Jahre blind gewesen, dabei aber sein Amt versehen hatte. Wegen seiner menschenfreundlichen Gesinnung, seines biederen Chracters und seiner höchst gewiessenhaften Amtsführung besaz er im hohen Grade die Achtung und Liebe seiner Gemeinde, die sich namentlich im November 1814 dadurch kund gab, dass auch der Ärmste seine Beisteuerzusagte, als die Gemeinde den Wunsch hegte, ihrem lieben alten Suptdt.in seinem älteren Sohne einen Gehülfen zu schaffen. Dem desfallsigen Gesuch der Stadt konnte höchsten Orts aus allgemeinen rücksichten nicht gewillfahrt werden.
150.Heusinger, Sophie Philippine, * 1759, + 1846
151.Heusinger, Johann Gottfried Ernst, * 1761
6 Kinder von Nr. 135
152.Heusinger, Johanna Christina Sophia, * 1762
oo 1786 Christian August Volckmar
153.Heusinger, Magdalena Amalia Hedwig, * Haina / Kassel 08.10.1764, + Ritschenhausen /Thüringen 21.09.1793
oo 1789 Georg Ludwig Scharfenberg, Pfarrer zu Ritschenhausen und Wölfertshausen, * Hümpfershausen /Thüringen 28.12.1746, + Ritschenhausen /Thüringen 03.10.1810
Pfarrer zu Ritschenhausen, Freund Schillers, Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften, Entomologe.
Mitglied einer Jagdgesellschaft (Forst- und Jagdkunde, Dreißigacker)
154.Heusinger, Johann Gottfried, * 1766
155.Heusinger, Carolina Friederike Christiana, * 1769
156.Heusinger, Johann Caspar Friedrich, * 1771
157.Heusinger, Immanuel Elias Christian, * 1775
6 Kinder von Nr. 137
158.Goethe, Johann Wolfgang von, "deutscher Dichter, Naturforscher, Staatsamann und Menschenfreund", * Frankfurt a.M.(Hessen) 28.08.1749, + Frankfurt a.M.(Hessen) 22.03.1832
1770 in Straßburg immatr., 6. VIII. 1771 J. U. Lic. (in Straßburg), 31. VIII. 1771 als Advokat in Frankfurt zugelassen, 25. V. 1772 bis 11.IX. 1772 Praktikant am Reichskammergericht zu Wetzlar, 11. VI. 1776 Herzogl. Sachsen-Weimar-Eisenach, Geh. Legationsrat mit Sitz und Stimmeim Geheimen Consilium zu Weimar, 5. IX. 1779 Geh. Rat, 11. VI. 1782 bis 11. IV. 1788 mit Versehung der Kammerdirectorialgeschäfte betraut, 13. IX. 1804 Wirkl. Geh. Rat mit dem Ehrenprädikat Exzellenz, 12. XII.1815 Großherzogl. Sächs. Staatsminister; am 10. IV. 1782 in den Reichsadelstand erhoben; verheir. Weimar 13. VII. 1788; oo Weimar 19. X. 1806 Johanna Christiana Sophia Vulpius, * Weimar 1. VI. 1765, † Weimar 6. VI. 1816 (am Blutschlag), Tochter des Fürstl. Sächs. Amtscopisten Johann Friedrich Vulpius und der Christina Margaretha geb. Riehl zu Weimar.

www.goethe-genealogie.de
oo Weimar 13.07.1788 Christiana Johanna Sophia Vulpius, * Weimar 01.06.1765, + Weimar 06.06.1816
er Christina Margaretha geb. Riehl zu Weimar.
159.Goethe, Cornelia Friederike Christine, * Frankfurt/Main 07.02.1750, + Emmendingen (Baden) 08.06.1777
oo Frankfurt/Main 01.11.1773 Johann Georg Dr. jur. Schlosser, Schriftsteller, 1774 Oberamtmann und bad. Geheimrat, Emmendingen, dann Eutin 1798 Syndikus Ffm., * Frankfurt/Main 09.12.1739, + Frankfurt/Main 17.10.1799
160.Goethe, Herman Jacob, * Frankfurt/Main 26.11.1752, + Frankfurt/Main 13.01.1759
161.Goethe, Cathar. Elisabeth, * Frankfurt/Main 09.09.1754, + Frankfurt/Main 22.01.1756
162.Goethe, Johanna Maria, * Frankfurt/Main 29.03.1757, + Frankfurt/Main 11.08.1759
163.Goethe, Georg Adolf, * Frankfurt/Main 15.06.1760, + Frankfurt/Main 18.02.1761
2 Kinder von Nr. 139
164.Georgii, Karl Gottlob, * 1771, + Stuttgart 1812
oo Heslach 13.01.1805 Auguste Charlotte Stauch, * Stuttgart 14.01.1779, + Stuttgart 29.10.1833
165.Georgii, Christoph Heinrich Friedrich, Stadtschreiber zu Wasungen, * um 1775
1 Kind von Nr. 140
166.Radefeld, Christian Ernst, Pfarrer zu Holzhausen und Leutersdorf, * Hildburghausen 11.01.1790
us Meiningen

Die beiden Ehen blieben kinderlos.

Sein Großvater väterlicherseits J. Christoph Radefeld, Kammer-, Reg.-und Cons.-Rat zu Hildburghausen, Sein Urgroßvater Casimir Radefeld, Oberbürgermeister zu Meiningen, sein UrurgroßvaterJohannes Radefeld, Kriegssecretär bei König Gustav Adolph von Schweden.

Neue Beiträge zur Geschichte deutschen Altertums, Band 2
oo I. Agnes Bechmann
oo II. Louise Bechmann
1 Kind von Nr. 141
167.Gundermann, Ludowika Margaretha, * Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 04.08.1791
oo Oberlind bei Sonneberg 14.01.1810 Johannes Engelhardt, "Inwohner und Bauersmann", * Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 14.08.1785
dieser Stammbaumzweig stammt von den Nachkommen von Bernhard Engelhard (* 23.5.1863 + 16.10.1950)
10 Kinder von Nr. 142
168.Emmrich, Friderike Johanna Christiana, * Meiningen 05.08.1765
169.Emmrich, Jacob Friedrich Georg, * Meiningen 25.08.1766, + Ansbach 13.06.1839
Jacob Friedrich Georg Emmrich, gebohren zu Meiningen am 25. August 1766. Seine Eltern sind: Johann Adam Emmrich, zuerst Rector, dann Inspector des Herzöglichen Lycäums zu Meiningen, zuletzt Archidiaconus an der Stadtkirche daselbst und Elisabethe Friederike Erdmuthe, geborne Erk. In der lateinischen, griechischen und hebräischen Sprache und den Vorbereitungswissenschaften genoß er nicht nur öffentlichen Unterricht in der Stadtschule und dem Herzoglichen Lycäum zu Meiningen, sondern hatte sich auch außerdem des Privatunterrichts seines nunmehr verstorbenen Vaters zu erfreuen. Nach öffentlich gehaltener Abschiedsrede begab er sich an Ostern 1786 auf die Universität Göttingen, um die Rechtsgelehrsamkeit und andere, einem Juristen nützliche Wissenschaften zu erlernen. Die juristische Encyclopädie trug ihm der G. J. R. Pütter, das Naturrecht die Hofräthe Feder und Möckert, die Institutionen des römischen Rechts der Hofrath Waldeck, die Pandecten der G. J. R. Böhmer und Hofrath Möckert, das canonische Recht der G. J. R. Böhmer, das deutsche Privatrecht und Lehenrecht der Hofrath Runde, das peinliche Recht der Hofrath Möckert, die Reichsgeschichte, das deutsche Staatsrecht, dasallgemeine Kirchenstaatsrecht, das Staatsrecht des mittlern Zeitalters und das deutsche Privatfürstenrecht der G. J. R. Pütterund die Theorie des Civilprozesses der Hofrath Waldeck vor. Nächstdem benutzte er die practischen Lehrstunden des G. J. R. Pütters, übte sich ferner in practischen Arbeiten über den gemeinen Proceß beym Hofr. Claproth underlernte den Reichsproceß practisch beym Professor Brandis. In der Diplomatik war Hofrath Gatterer, in den römischen Alterthümern Hofrath Heine, in derLogik und Metaphysik Hofr. Feder, in der Politik Hofrath Schlözer, in der Policey- und Cammeralwissenschaft Hofr. Beckmann, in der Physik Hofrath Lichtenberg, in der europäischen Staatengeschichte der ietzige geheime Rath Spittler sein Lehrer. Den Horaz erklärte ihm Hofrath Heyne und im Disputiren übte er sich beym Hofrath Möckert. In den Jahren 1788 und 1789 arbeitete er fürdas Archiv der Hochgräflichenund Freyherrlichen Familie von Hardenberg, und benutzte diese Gelegenheit zur Erweiterung seiner diplomatischen Kenntnisse, wobey ihn sein unvergeßlicher LehrerHofrath Gatterer mit unermüdetem Eifer unterstützte. Nach vollendung dieser ihm aufgetragenen Arbeit ertheilte ihm dieJuristenfacultät zu Göttingen, nachdem er seine Inauguraldissertationöffentlich vertheidigt hatte, am 30. April 1790 die juristische Doctorwürde und er ward hierauf Privat-Docent daselbst. Seine Vorlesungen hatten hauptsächlich das deutsche Staats- und Civilrecht zum Gegenstande, ingleichen den gemeinen Proceß, den er mit practischen Übungen verbunden lehrte. Darneben gab er unausgesetzt theoretisch-practische Anleitung zum lateinischen Stylund übte die Rechtsgelehrsamkeit auch in den Gerichtshöfen aus. Unterm 27. Juni 1796 ward er an Emminghausens Stelle als dritter Lehrer der Juristenfacultät und Beysitzer des Schöppenstuhlsauf die Universität zu Altdorf berufen und trat dieses Amt im Herbste d. J. an. In seinen gewöhnlichen Vorlesungen lehrte er die Institutionen des römischen Rechts, die Pandecten, dengemeinen Proceß und die römischen Alterthümer. Eine Nebenbeschäftigung ist ihm die Heraldik, zu deren Behufe er eine nicht unbeträchtliche heraldische Bibliothek, wie auch eine Sammlung der Siegel des hohen und niedern Adels undder Städte in Siegellak-, Oblaten- und Wachs-Abdrücken besitzt, welche bereits mehr als 25000 Stücke in sich faßt und durch die thätigen Unterstützungenseiner Gönner und Freunde sich noch täglich vervollkommnet.

(Will, Georg Andreas: Nürnbergisches Gelehrten-Lexicon, Nürnberg 1802)

Iac. Friedr. Georg Emmrich, (Thl. 3. S. 229.)* geb. zu Meiningen 25. Aug. 1766, Dr. jur. 30. Apr. 1790, lehrte als Privatdocent seit 179N, wurde 27. Juni 1796 Professor in Altdorf, nach Aufhebung dieser Universität 1810 Stadt-
ger.Assessor zu Regensburg, 1813 Appellat.Ger. Rath des IIIcrkreises zu Memmingen und seit 1817 zu Ansbach, seit 1834 auf sein Ansuchen in den Ruhestand versetzt.

(Johann Stephan Pütter, Friedrich Saalfeld: Versuch einer academischen Gelehrten-geschichte von der Georg-augustus-universität zu Göttingen, Wittwe Vandenhoek, 1838)

Jakob Friedrich Georg Emmrich, deutscher Rechtsgelehrter, den 24. Aug. 1766 zu Meiningen geboren, ward 1790 Privatdocent zu Göttingen, 1796ordentlicher Professor der Institutionen und Beisitzer der Juristenfakultät zu Alfdorf, nach Aufhebung der Universität Stadtgerichtsassessor zu Regensburg, 1813 Appellationsgerichtsrath zu Memmingen und kam 1817 in ders. Stellung nach Ansbach; gestorben um 1839. Schrieb u.a.: Ueber die Prozeßkosten, deren Erstattung und Kompensation, Gött. 1791— 92, 2 Thle.

(Hermann Julius Meyer: Das Grosse Conversations-Lexicon für die Gebildeten Stände, Bibliographisches Institut, 1846)
170.Emmrich, Wilhelm Ludwig Friedrich, * Meiningen 21.03.1769, + 1796
171.Emmrich, Gottfried Carl Wilhelm, * Meiningen 02.01.1771
172.Emmrich, Georg Carl Friedrich, * Meiningen 25.01.1773, + Meiningen 10.05.1837
Emmrich, Georg Karl Friedrich: Zu Meiningen 25. Januar 1773 geboren und 10. Mai 1837 gestorben, war ein jüngerer Sohn des meiningischen Archidiaconus Johann Adam Emmrich und ein Bruder des zu Ansbach verstorbenen Appellationsgerichtsraths Jacob Friedrich Georg Emmrich. Er besuchte zu seiner Ausbildung zuerst das Lyceum seiner Vaterstadt und darauf1791 die Universität Göttingen, wo er Theologie studierte, wurde zu Meiningen 1794 Candidat des Predigtamtes, 1796 Tertius der Stadtschule,später Collaborator, dann Conrector am Lyceum und kam, nachdem ihm 1801 Herzog Georg I. den Unterricht seiner beiden Prinzessinnen Töchter Adelheid und Ida übertragen hatte, 1802 als Prediger an die Hofkirche,an welcher er 35 Jahre erst als Caplan, dann als Hofprediger und zuletzt als Oberhofprediger thätig war. Neben seiner pastoralen Wirksamkeit, von der noch einige Bände Predigten aus seinem Nachlasse gedruckt vorhanden sind, widmete er sichderDichtkunst und der Geschichte und zwar hauptsächlich der engeren vaterländischen Geschichte. Die Frucht seiner Poesiepflege war ein Bändchen Gedichte (1807). Von bleibendem Verdiensteist seine historische Thätigkeit, was seine vielfachen Aufsätzenicht allein in dem von Herzog Georg I. im Jahre 1800 begründeten undvon ihm bis 1807 fortgesetzten meiningischen "GemeinnützigenTaschenbuch", sondern auch in dem von ihm selbst hervorgerufenen "Vaterländischen Archiv" beweisen, desgleichen auch seine Beiträge für die Encyclopädie von Ersch und Gruber und für Voigt'sRegenten-Almanach und Nekrolog. Eine ausführliche Biographie desselben findet sich in dem gen. Vaterl. Archiv II, 329.

(Allgemeine deutsche Biographie Bd.: 6 Elben - Fickler, S. 90 f)

Georg Karl Friedrich Emmrich, deutscher Kanzelredner, Bruder des Vorigen, den 25. Januar 1773 zu Meiningen geboren, studirte zu Göttingen Theologie unter dürftigen Verhältnissen, nahm 1795 eine Hofmeisterstelle im Hessen-Darmstädtischen an und wurde 1796 Tertius an der Stadtschule seiner Vaterstadt. 1797 zugleich zum Kollaborator am Lyceum ernannt, ward er 1799 Rektor dieser Anstalt und 1801 Lehrer der PrinzessinnenAdelheid und Ida, welchem ehrenvollen Amte er 8 Jahre mit der größtenGewissenhaftigkeit vorstand. Nachdem er 5 Jahre als Schulmann segenreichgewirkt, ward er im Januar 1802 ordinirt und als Hofkirchen-Kollaborator verpflichtet, 2 Jahre darauf Hofkaplan, im April 1816 Hofprediger, 1827 Konsistorialrath und 1830 Oberhofprediger.Als Kanzelredner allgemein beliebt, als Freund der Armen betrauert, starb er nach langwierigen körperlichen Leiden den 10. Mai 1837 an Lungenlähmung. Emmrichs rastlose Wirksamkeit beschränkte sich nicht nur auf die Kirchen- u. Schulangelegenheiten seines Landes; die Zeit, welche ihm seine Amtsgeschäfte übrigließen, widmete er dem Studium der vaterländischen Geschichte, besonders der vor ihm noch ganz unbearbeiteten Staats- und Regentengeschichte seines Fürstenhauses. Derartige Beiträge enthält von ihm das meiningische gemeinnützige Taschenbuch, dessen Redakteur er seit 1803 war, die Ersch- und Grubersche allgem. Encycl. der Wissenschaften und Künste bis zum 20. Bde., der deutsche Regentenalmanach von 1827, Voigts Nekrolog der Deutschenunddas von ihm begründete „Archiv für die Herzoglich Sachsen-Meiningischen Lande". Außer vielen einzelnenGelegenheitspredigten erschienen von ihm: Predigten, Meining. 1816, Auswahl christl.Predigten auf alle Sonn- und Festtage des Jahres, herausg. von Dr. Fr. Emmrich, ebb. 1839—40, 2 Thle.; Seine „Gedichte", ebd. 1807, athmen einen gebildeten Verstand, warme Phantasieu.fürdas Schöne und Gute empfänglichen u. edlen Sinn.

(Hermann Julius Meyer: Das grosse conversations-lexicon für die gebildeten Stände, Bibliographischen Instituts, 1846)

Karl Friedrich Emmrich wurde am 25. Januar 1773 geboren, studierte inGöttingen Theologie, wurde 1794 schon Candidat des Predigtamtes und 1796 Tertius , später Collaborator, dann Conrektoram Lyeeum zu Meiningen, wurde 1801 zum Unterrichte der beiden Prinzessinnen Töchter HerzogGeorgs berufen, und erhielt vom Herzoge 1802 die Collaboratorstelle an der Hofkirche zugetheilt, bei welcher er von 1804 als Hofkaplan, von1816 als Hofprediger und von 1830 an als Oberhofprediger durch 35 Jahre in treuer Amtsführung beharrte. Mit Vorliebe war Emmrich nicht blosLehrer und Seelsorger, er war auch Dichter von mehr als gewöhnlicher Begabung und nicht minder Geschichtforscher. Letztere Richtung bethätigte er als fortsetzender Herausgeber des von Herzog Georgbegründeten Meiningenschen „Gemeinnützigen Taschenbuches", in welches er vom Anfange an schon Beiträge geliefert hatte, und dessen vierten Jahrgang (1805) er mit der Biographie Herzog Georgs füllte - so wie später durch zahlreiche Beiträge und Arbeiten für die Encyclopädie von Ersch und Gruber, B. Voigts Regenten- Almanach und Nekrolog, durch die Begründung einer Zeitschrift in zwanglosen Heften : „Vaterländisches Archiv" und vieles andere. Seine „Gedichte, Meiningen, 1807," zeichnen sich durch großen Wohllaut der Sprache, durch Formvollendung und durch Gedankenfülle aus. Er beherrschte Metrum und Reim mit großer Gewandtheit, doch erkennt man in seinen Gedichten manches Vorbild aus den berühmten Genossen seiner Zeit: Bürger und Schiller, Hölty und Matthisson, Schubert undandere sprechen aus manchem Anklang. Häufig mußte seine Muse sich freundlichem Vertrauen gefällig zeigen, bald mit jubeln, bald mit trauern, und er fühlte wohl oft im Stillen, ohne den Muth zu einem „Nein!" zuhaben, das lästige solchen vielfachen Ansinnens - ich vergesse nie, wie er bei einem Besuche, bei dem ich mich ihm zum erstenmalevorstellte, mich begleitend noch auf der Treppe mir die Hand reichte und sagte: „Was Sie thun - gehen Sie so viel als möglich der Gelegenheitsdichterei aus dem Wege!" Auch Emmrich war mitReinwaldsehr befreundet , und beide theilten einander gegenseitig ihre Arbeiten mit. Aber sein Beruf, der ihn ganz erfüllte,
ließ unausgesetzte Poesiepflege nicht zu, und so blieb nur das eine Bändchen Gedichte sein poetisches Denkmal. Emmrich, als Kanzelredner außerordentlich beliebt, starb am 10. Mai 1837; sein ältester Sohn, der Arzt Dr. Friedrich Emmrich gab einige Bände trefflicher Predigten aus des Vaters Nachlasse heraus, und das oben erwähnte Archiv enthält Th. II, von S. 329 an die Biographie des verewigten.

(Ludwig Bechstein: Mittheilungen aus dem Leben der Herzoge zu SachsenMeiningen und deren Beziehungen zu Männern der Wissenschaft, Pfeffer,1856)

Am 10 Mai zu Meiningen Geo. C. Fr. Emmerich, herzogl. Sächs. Oberhofprediger und Confiftorialrath, als belletristischer und homiletischer Schriftsteller bekannt, im 65 Lebens- u. 41 Amts-Jahre.

(Jenaische allgemeine Literatur-Zeitung, Jahrg. 1, 1837)

Ich erwähnte oben einiger jüngeren Dichter Meiningens, deren Jugendzeit noch in die Zeit Herzog Georgs fiel, und sie dürfen in der Literaturgeschichte des Meininger Landes mindestens nicht fehlen. Georg Karl Friedrich Emmrich wurde am 25. Januar 1773 geboren, studierte in Göttingen Theologie, wurde 1794 schon Candidat des Predigtamtes und 1796 Tertius, später Collaborator,dann Conrektor am Lyceum zu Meiningen, wurde1801 zum Unterrichte der beiden Prinzessinnen Töchter Herzog Georgs berufen, und erhielt vom Herzoge 1802 die Collaboratorstelle an der Hofkirche zugetheilt, bei welcher er von 1804 als Hofkaplan, von 1816 alsHofprediger und von 1830 an als Oberhofprediger durch 35 Jahre in treuer Amtsführung beharrte. Mit Vorliebe war Emmrich nicht blos Lehrer und Seelsorger, er war auch Dichter von mehr als gewöhnlicher Begabung und nicht minder Geschichtforscher. Letztere Richtung bethätigte er als fortsetzender Herausgeber des von Herzog Georg begründeten Meiningenschen „Gemeinnützigen Taschenbuches", in welches er vom Anfange an schon Beiträge geliefert hatte, und dessen vierten Jahrgang (1805) er mitder Biographie Herzog Georgs füllte - so wie später durch zahlreiche Beiträge und Arbeiten für die Encyelopädie von Ersch und Gruber, B. Voigts Regenten-Almanach und Nekrolog, durch die Begründung einer Zeitschrift in zwanglosen Heften: „Vaterländisches Archiv" und vieles andere. Seine „Gedichte, Meiningen, 1807," zeichnen sich durch großen Wohllaut der Sprache, durch Formvollendung und durch Gedankenfülle aus. Er beherrschte Metrum und Reim mit großer Gewandtheit, doch erkennt man inseinen Gedichten manches Vorbild aus den berühmten Genossen seiner Zeit: Bürger und Schiller, Hölty und Malthisson, Schubert und andere sprechen aus manchem Anklang. Häufig mußte seine Muse sich freundlichem Vertrauen gefällig zeigen, bald mit jubeln, bald mit trauern,und er fühlte wohl oft im Stillen, ohne den Muth zu einem „Nein!" zu haben, das lästige solchen vielfachen Ansinnens. Ich vergesse nie, wie er bei einem Besuche, bei dem ich mich ihm zumerstenmale vorstellte, mich begleitend noch auf der Treppe mir die Hand reichte und sagte: „Was Sie thun- gehen Sie so viel als möglich der Gelegenheitsdichterei aus dem Wege!" Auch Emmrichwar mit Reinwald sehr befreundet, und beide theilten einander gegenseitig ihre Arbeiten mit. Aber sein Beruf, der ihn ganz erfüllte, ließ unausgesetzte Poesiepflege nicht zu, und so bliebnur daseine Bändchen Gedichte sein poetisches Denkmal. Emmrich, als Kanzelredner außerordentlich beliebt, starb am 10. Mai 1837; sein ältester Sohn, der Arzt Friedrich Emmrich gab einigeBände trefflicher Predigten aus des Vaters Nachlasse heraus, und das oben erwähnte Archiv enthält Th. II, von S. 329 an die Biographie des verewigten.

(Mittheilungen aus dem Leben der Herzoge zu Sachsen Meiningen und deren Beziehungen zu Männern der Wissenschaft By Ludwig Bechstein Published by Pfeffer, 1856)

b) Georg I. von Sachsen-Meiningen

Georg I. Friedrich Karl Herzog von Sachsen-Meiningen (* 4. Februar 1761 in Frankfurt am Main; † 24. Dezember 1803 in Meiningen) regierte von 1782 bis 1803 das Herzogtum Sachsen-Meiningen.Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Meininger Herzogshauses und regierte das Land nach dem Vorbild seiner Mutter im Sinne des aufgeklärten Absolutismus. Georg machte sich alsFörderer von Schulwesen, Landwirtschaft und Forstwesen verdient. Sich selbst bezeichnete er als „der erste Diener des Staates“. Seine Eltern waren Herzog Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen(1687-1763) und Prinzessin Charlotte Amalie von Hessen-Philippsthal (1730-1801). Er stand bis 1779 unter der Regentschaft seiner Mutter und bis zum frühen Tod seines älteren Bruders KarlWilhelm 1782, regierte er gemeinsam mit diesem, da es in Sachsen-Meiningen keine Primogeniturordnung gab. Am 27. November 1782 heiratete er in Langenburg Prinzessin Louise Eleonore zu Hohenlohe-Langenburg (1763- 1837) und ließ im selben Jahr in Meiningen den, von ihm maßgeblich mitkonzipierten, Englischen Garten anlegen. Er begann mit seinem Bruder den Umbau Meiningens zueiner repräsentativen Residenstadt und gestaltete den Ort Bad Liebenstein und das Schloss Altenstein mit seinem Park maßgeblich um. Mit der Gründung der Forstakademie Dreißigacker 1800 wurde der Grundstein für den bedeutenden Aufschwung der Forstwirtschaft des Herzogtums gelegt. Auf großen Pomp anlässlich der Geburt seines Sohnes Bernhard verzichtete er und sorgte mit dem Ersparten für die Grundsteinlegung eines Schulgebäudes, das 1821 unter der Regierung seiner Frau als Gymnasium Bernhardinum eröffnet werden konnte. Ebenso gründete er eine Armenschule mit einerangeschlossenen Arbeitseinrichtung und kostenloser medizinischer Versorgung. Schon bei Regierungsantritt hatte er die herzogliche Bibliothek und die Kunstsammlungen für die Öffentlichkeitzugänglich gemacht. Georg sorgte auch für eine Reform des Kirchenwesens, unter anderem hob er die Buße bei unehelicher Mutterschaft auf. Wie sein Bruder war er zeitlebens bei schwächlicher Gesundheit und starb im Alter von 43 Jahren an einem „Brustfieber“. Als Regent für seinen unmündigen Sohn fungierte seine Witwe Louise Eleonore. Nachkommen: Adelheid (* 13.August 1792 in Meiningen); verheiratet: 1818 mit William Heinrich vonGroßbritannien und Herzog von Clarence, ab 1830 als Wilhelm IV. Königvon Großbritannien († 1837) († 2. Dezember 1849 in London). Ida(* 25.Juni 1794 in Meiningen; † 4. April 1852 in Weimar); verheiratet: 1816mit Herzog Karl Bernhard von Sachsen-Weimar-Eisenach (1792-1862) Bernhard II. Erich Freund, (* 17. Dezember1800in Meiningen); verheiratet: 1825 mit Marie von Hessen-Kassel (1804-1888); regierte als Bernhard II. Erich Freund Herzog von Sachsen-Meiningen: 1821-1866; († 3. Dezember1882 in Meiningen)

(Wikipedia, Die Freie Enzyklopädie)

c) Adelheid von Sachsen-Meiningen:

Adelheid Louise Theresa Caroline Amelia von Sachsen-Meiningen, später: Queen Adelaide, (* 13. August 1792 in Meiningen; † 2. Dezember 1849 in Bentley Priory bei Stanmore, Middlesex) war eine deutsche Prinzessin und ab 1830 Königin von England. Adelheid gab der australischen Stadt Adelaide ihren Namen. Kindheit und Jugend: Adelheid von Sachsen-Meiningen wurde 1792 im thüringischen Meiningen als Tochter des Herzogs Georgs I. von Sachsen-Meiningen und dessen Gemahlin Louise Eleonore von Hohenlohe-Langenburg geboren. Sie war das erste Kind der bereits seit zehnJahren bestehenden Ehe ihrer Eltern. Zwei Jahre später folgte Adelheids Schwester Ida und 1800 der Bruder und Thronfolger Bernhard. Als Adelheid elf Jahre alt war, starb ihr Vater 1803 unddie Mutter Louise Eleonore übernahm die Regentschaft des Landes. Die Jahre der napoleonischen Kriege waren für die herzogliche Familie entbehrungsreich. Adelheid kümmerte sich zusammen mitihrer Schwester und ihrer Mutter um einquartierte Soldaten. Sie erhielt eine umfassende und vorzügliche Ausbildung, sprach mehrere Fremdsprachen und zeigte sich an Literatur, Musikund Malerei interessiert. 1816 heiratete ihre Schwester Ida, der sie zeit ihres Lebens sehr nahe stand, Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar und zwei Jahre später konnte auch Adelheids Verlobungbekannt gegeben werden. Die Verlobung: Adelheid verlobte sich am 19. April 1818 mit William Heinrich von Großbritannien und Herzog von Clarence. Der Bräutigam war allerdings mit einigen Makelnbehaftet, bereits 53 Jahre alt hatte er aus einer früheren morganatischen Ehe mit der Schauspielerin Dorothy Bland zehn Kinder. Wilhelm galt als mäßig gebildet und wurde von seinen Landsleuten nur „Silly Billy“ genannt. Deshalb musste Königin Charlotte bei der Brautschau vermittelnd eingreifen. Die standesgemäße Eheschließung Wilhelms und seiner Brüder war von einigerpolitischer Bedeutung, da trotz der vielen Söhne Georgs III. ein legitimer Thronfolger fehlte. Für Adelheids enorme Mitgift musste sich Sachsen-Meiningen tief verschulden, zudem waren weiterejährliche Zuwendungen für den persönlichen Bedarf der Prinzessin vorgesehen. Die Braut reiste am 20. Juni 1818 in Begleitung ihrer Mutter nach England und wurde dort zunächst nur von einem der illegitimen Söhne Wilhelms empfangen. Auf Königin Charlotte machte sie einen wesentlich besseren Eindruck als auf deren Sohn. Herzogin von Clarence: Am 13. Juli 1818 heirateten Adelheidund Wilhelm in den Gemächern der Königin im Kew Palace, Surrey. Es handelte sich dabei um eine Doppelhochzeit, denn auch Wilhelms Bruder Eduard vermählte sich an diesem Tag mit derverwitweten Victoria von Sachsen-Coburg-Saalfeld. Kurz nach der Hochzeit begann das Paar eine Reise auf den Kontinent und lebte einige Zeit am Hof in Hannover. Hier gebar Adelheid am 27. März1819ihr erstes Kind, eine Frühgeburt. Die kleine Prinzessin Charlotte Augusta lebte allerdings nur wenige Stunden. Ende September 1819 kehrten Herzog und Herzogin nach England zurück, zuvor hatte Adelheid in Calais eine Fehlgeburt erlitten. Sie begab sich unmittelbar nach ihrer Ankunft zusammen mit ihrem Mann auf eine Kurreise durch die Seebäder Englands. Danach lebten beide zunächst in ihrem Londoner Domizil Clarence House, um sich kurz darauf für mehrere Jahre nach Bushey Park zurückzuziehen. Die sehr kinderliebe Herzogin kümmerte sich um die Kinder des Herzogs und entwickelte eine starke Zuneigung zu ihrer Nichte Victoria. Am 10. Dezember 1820 wurde Adelheid wieder Mutter einer Tochter. Ebenfalls zu früh geboren starb Prinzessin Elisabeth vier Monate später. 1822 und 1825 bereisten Adelheid und Wilhelm erneut den Kontinent nach Frankreich, Belgien und Deutschland. Beide male waren sie auch in Meiningen zu Gast. 1827 starbder Herzog von York und Wilhelm war der nächste Thronanwärter und das Paar in Bushey Park geriet mehr ins öffentliche Interesse. Am 26. Juni 1830 starb König Georg IV. Königin: Wilhelm, Herzogvon Clarence folgte seinem Bruder 1830 alsWilhelm IV. Er war bereits 65 Jahre alt, seine Gemahlin, nunmehr Queen Adelaide, 38. Adelaide blieb zunächst in Bushey Park, nahm auch nur teilweise an den Trauerfeierlichkeiten ihres Schwagers teil. Die familienorientierte Königin war völlig unpolitisch, kümmerte sich um ihren Gemahl und dessen zahlreicher Kinder und Enkelkinder.Derkönigliche Hof galt als einfach, bescheiden und langweilig. Die Krönungsfeierlichkeiten kosteten nur ein fünftel des Betrages, den Georg IV. für diesen Anlass ausgegeben hatte. Trotzdemsich die Königin von der Politik fernhielt, war sie mit ihrer konservativen Einstellung zum Wahlrecht Zentrum der Kritik nach dem Scheitern der Reform desselben. Auf dem Höhepunkt derKampagne verunglimpfte der Morning Chronicle die Königin als „hässliche deutsche Frau“. 1834 reiste sie deshalb wieder in ihre Heimat nach Meiningen zu ihren Verwandten, was der seelischen Verfassungder Königin sehr zuträglich war. Das Scheitern der Whig-Regierung 1834 wurde ebenfalls Adelheid angelastet, die Times bezeichnete die Königin am 15. November 1834 reaktionär, dominant, eine Feindin des Volkes und dazu noch hässlich. 1837 wurde Wilhelm IV. krank und musste im Rollstuhlsitzen, Adelheid pflegte ihren Gemahl, der am 20. Juni 1837 starb. Königinwitwe:Nach dem Tod Wilhelms übersiedelte Adelheid von Windsor wieder nach Bushey Park und zog sich ins Privatleben zurück. Sie war seitüber einem Jahrhundert die erste Königinwitwe (Queen-Dowager)in Großbritannien und sollte ihren Ehemann um zwölf Jahre überleben. Ein Jahr nach dem Tod Wilhelms bereiste sie während einer Kreuzfahrt das Mittelmeer. In Malta gründete sie 1839ausihrenprivatenMitteln die Kirche St. Paul in Valetta. 1844 reiste sie wiederum in die deutsche Heimat undverbrachte ihre letzten beiden Lebensjahre in Madeira. Sie lebte dortin der Villa Quinta in Funchal. Am 2. Dezember 1849 starb Adelheid in der Bentley Priory bei Stanmore in Anwesenheit der Königin und ihrer Geschwister. Die Beisetzung, die nach dem WillenAdelheids soeinfachwie möglichgehalten werden sollte, fand in Windsor statt. Queen Victoria traf dieser Tod schwer, sie und Adelheid waren seit Victorias Kindertagen eng verbunden gewesen. Ihr erstes Kindnannte Victoria ihr zu Ehrenauch Victoria Adelaide. Trivia: Nach Adelaide benannt sind unter anderem die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia in Australien, der Queen's Park inBrighton, die Adelaide Avenue in Canberra, in der sich die offizielle Residenz des australischen Premierministers befindet,die Adelaide Street in Toronto, die Stadt Adelaide (East Cape Province) in Südafrika und die Adelaide-Insel – eine 120 km lange und 30 km breite Insel vor der Westküste der Antarktischen Halbinsel. Adelheid soll den in ihrer Heimat bekannten Brauch des Weihnachtsbaumes wie auch die Tradition, Weihnachtsgeschenke zu überreichen, in Großbritannien eingeführt haben.

(Wikipedia, Die Freie Enzyklopädie)
oo Elisabeth Amthor
oo Christiane Elisabeth Amthor, * Meiningen 27.02.1779, + Meiningen 1853
173.Emmrich, Charlotte Eleonora Friederica, * Meiningen 06.02.1775
174.Emmrich, Louise Friederica, * Meiningen 28.06.1778, + 1829
oo ? Arnoldi
175.Emmrich, Charlotte Eleonora Friederica, * Meiningen 09.04.1780
176.Emmrich, Georg Friedrich Carl, * Meiningen 11.08.1782, + Meiningen 29.04.1839
oo Johanne Kühn
177.Emmrich, Louise Charlotte Friederike, * Meiningen 31.01.1785
5 Kinder von Nr. 149
178.Georgii, Wilhelm Heinrich Gottlob, * Meiningen 27.12.1776
oo Frauenbreitungen 20.02.1807 Anna Katharina Kuempel, * Altbreitungen 1786
179.Georgii, Sophia Philippina Friederika, * Meiningen 06.02.1779, + 1885
oo Wasungen 29.07.1807 Johann Christian Wilhelm Friedrich Schenck, Kaplan zu Wasungen, * Wasungen 21.08.1769, + Wasungen 08.03.1835
180.Georgii, Philipp Jacob, Superintendent (von 1824-1855) zu Schalkau, * 21.10.1780
Suptdtn. Georgii zu Wasungen, kam 1803 als Hauslehrer erst nach Vendig (zugleich Beistand des dortigen evangelischen Geistlichen), darauf nach 3 1/2 Jahren als solcher nach Triest, wo er 1 1/2 Jahre lebte, wurde nun Prediger bei der neu entstandenen protestantischen Gemeinde zu Feldkirchen in Kärnthen, 1810 Pfarrer bei der Gemeinde Zlan im Illyrischen Kärnthen und 1812 zu Feld und Widweg bei Villach in einer sehr schwierigen Stelle, indem seine Gemeinde in 10 katholischen Gemeinden zerstreut und sein Besuch oft gefährdet war, 1815 Pfarrer zu Vachdorf, wo erden 22. Octbr. d.J. seine Probepedigt hilt, im Novbr. 1820 zu Oberlind und darauf Suptdt. zu Schalkau.
oo Agnes Hagar Natmesnig, * Feldkirchen
181.Georgii, Johann Gottfried Ernst, Superintendent, * 1785
oo Wasungen 15.06.1809 Christiana Elisabeth Weyh, * Wasungen 02.06.1791, + 07.02.1864
Kirchenbuch Wasungen 1751 - 1792 / Seite 246
getauft 03.06.1791
182.Georgii, Auguste Friederike, * 24.04.1788, + 24.09.1858
oo 07.08.1811 Christoph Anton Gottlieb Ilgen (Linie Georgii), Herzoglicher Hofrat, * Fambach (Thüringen) (Hessen-Nassauer-Linie) 06.02.1762, + Wasungen / Thüringen 01.01.1826
1 Kind von Nr. 153
183.Scharfenberg, August Justin, * 1791
4 Kinder von Nr. 158
184.Goethe, Julius August Walter von, Weimaricher Kammerrat und Kammerherr, * Weimar 25.12.1789, + Rom 28.10.1830
oo Weimar 17.06.1817 Ottilie Wilhelmine Ernestine Henriette von Pogwisch, * Danzig 31.10.1796, + Wien 26.10.1872
185.Goethe, Caroline, * Weimar 24.11.1793, + Weimar 04.12.1793
186.Goethe, Carl, * Weimar 01.11.1795, + Weimar 18.12.1802
187.Goethe, Cathinca, * Weimar 18.12.1802, + Weimar 18.12.1802
2 Kinder von Nr. 159
188.Schlosser, Luise Maria Anna (Lulu), * Emmendingen (Baden) 29.10.1774, + Berlin 28.09.1811
oo Ansbach (Franken) 05.06.1795 Georg Heinrich Ludwig Nicolovius, Theolog. dann fürstl. lübeckscher Kammersekretär in Eutin, 1805 Staatsrat u. Konsistorialrat in Kbg., 1810 Berlin, * Königsberg 13.01.1767, + Berlin 02.11.1839
189.Schlosser, Katharina Elisabeth (Julie), * Emmendingen (Baden) 16.05.1777, + Karlsruhe 05.07.1793
ledig
1 Kind von Nr. 167
190.Engelhardt, Georg Nikol, Bauersmann / Landwirt, * Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 25.01.1821, + Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 18.10.1898
oo Oberlind bei Sonneberg 07.05.1857 Anna Margaretha Barbara Gundermann, * Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 01.11.1835, + Jagdshof bei Judenbach, Kr. Sonneberg 19.02.1913
3 Kinder von Nr. 172
191.Emmrich, Johann Georg Friederich, * Meiningen 11.11.1805, + Meiningen
192.Emmrich, Friedrich Hermann, * Meiningen 07.02.1815, + Meiningen 24.01.1879
Emmrich, Hermann Friedrich, Geologe, geb. 7.2. 1815 Meiningen, gest. 24.1. 1870 ebenda. (ev.). V Gg. Karl Frdr. (1773-1837), Oberhofprediger und Konsistorialrat, S d. Archidiakonus Adam. M Elis. Christiane (1779-1853), T d. Kaufm. Adam Gg. Amthor. oo Neubrandenburg 1848 Adolphine Joh. Emilie, T d. Hofrats Frdr. Andr. Müller. 4 S, 4 T. Emmrich, Gymnasialdirektor in Meiningen, begann mit geologischen Untersuchungen inThüringen und Franken. 1844 lieferte er das erste zutreffende Normalprofil der Trias von Südtirol nach einer Aufnahme der Schichtenfolge des Gadertales, der Seiser Alpe und von St. Cassian. Seine Trias-Gliederung ist von allen späteren Autoren bestätigt worden. Nach Spezialkartierungen bei Berchtesgaden und Salzburg (1846) gliederte er, wiederum als erster zutreffend, die Jura- und Kreideschichten am Nordrand der Bayerischen Alpen. Wie in Südtirol gegen F. A. Quenstedt, so vermochte er sich in bezug auf den Nordrand der Alpen gegen L. v. Buch, R. I. Murchison, K. L. von Lilienbach und K. E. v. Schafhäutl durchzusetzen. InOberbayern fand auch die Molasse mit den sie überlagernden Tertiärschichten sein besonderes Interesse. Von den Fossilien beschäftigten ihn schon von 1843 an vor allem die Trilobiten, die damals einzigen aus dem ältesten Paläozoikum bekannten Kopftiere, die besonders von den berühmten Fundorten bei Prag bekannt geworden waren. Daneben beurteilte Emmrich auch Wirbeltierreste und Weichtiere. In den letzten Jahren wandte er sich der äußeren Geodynamik zu,indem er die Abtragung der Triasgesteine in Thüringen (1873) studierte.

(Neue deutsche Biographie, Bd. 4, S. 486f)

Und endlich die Gebrüder Emmrich: Hermann Emmrich (geb. 17. Februar 1815, gest. 24. Januar 1879), Dr. phil., langjähriger Professor und Direktor der hiesigen Realschule, ein ausgezeichneter Charakter, ein gewissenhafter liebenswürdiger Lehrer, ein hervorragender unermüdlicher Forscher und Gelehrter, der die geognostische Wissenschaft durch zahlreiche Arbeiten bereicherte, von denen seine Schriften über die Trilobiten (1844) und seine geologische Geschichte der Alpen als bahnbrechend galten. Für die Stadt Meimngen sind besonders interessant seine Programmabhandlungen über die Vegetationsverhältnisse von Meiningen (1851), über die geognostischen Verhältnisse des Herzogtums (1856), Übersicht der geognostischen Verhältnisse um Meiningen (1868) und seine Geologische Skizze der Gegend um Meimngen (1873). In dem ihm gewidmeten Nekrolog im Programm der Realschule von 1880 heißt es: „Den Kranz der Unvergänglichkeit hat ihm .... die Wissenschaft selbst aufgesetzt: sein Name wird stehen, so lange die Geologie besteht."

[Hennebergischer Alterthumsforschender Verein, Meiningen: Neue Beiträge zur Geschichte Deutschen Altertums, Volumes 13-17, Brückner, 1894, S. 87f]
oo Neubrandenburg 1848 Adolphine Johanne Emiie Müller, * Neubrandenburg 27.03.1828, + 03.11.1894
193.Emmrich, Georg Anton Eduard Friedrich, * Meiningen 08.02.1820, + Meiningen 29.09.1897
Auch Anton Emmrich (geb. 8. Februar 1820, gest. 29. September 1897), Dr. phil. Geh. Hofrat, der Nachfolger seines Bruders im Direktorat desaus der Realschule hervorgegangenen Realgymnasiums, hat es verstanden, mit treuer Hingabe und Liebe seine Schüler an sich zu fesseln. Mit seinen Programmen über „die Geschichte der Stadt Meiningen bis 1680" (1869) und „Geschichte des Meininger Realgymnasiums 1838 bis 1888" (1888) hat er sich in die Reihe der Meininger Lokalgeschichtsforscher gestellt. Emmrich war ein wohlwollender, geistreicher, dabei lebenslustigerundlebensfreudiger Mann von lebendigem thätigen Interesse für das öffentliche Leben in Vaterland, Staat und Gemeinde. Gelegentlich seines 50jährigen Dienstjubiläums ehrte ihn seine Vaterstadtdurch Verleihung des Ehrenbürgerrechts, einer Auszeichnung, die in den letzten 50 Jahrennur 5mal verliehen worden ist.

[Hennebergischer Alterthumsforschender Verein, Meiningen: Neue Beiträge zur Geschichte Deutschen Altertums, Volumes 13-17, Brückner, 1894, S. 88]
oo Agnes Rehkoph, * 1830, + Meiningen 1926
1 Kind von Nr. 178
194.Georgii, Philippine, * Altbreitungen 1807
1 Kind von Nr. 180
195.Georgii, Eduard Friedrich, * Zlan bei Villach in Kärnthen 10.11.1811
Kronach, den 1. April 1838 Rector zu Schalkau und zugleich freiwilliger Gehülfe seines Vaters.
Von da den 1. Aug. 1842 als Archidiac. nach Römhild und den 1. September 1852 als Pfarrer nach Unterkatz versetzt.
2 Söhne und 3 Töchter. Selma an den Landbaumeister Nauße, Schmalkalden
Olga und Minna unverheiratet?
Es ist sehr zu rühmen, dass sich Georgii mit der Geschichte und Statistik seiner wichtigen Pfarrei gründlich und liebend beschäftigt.
oo Antonie Dorothea Schüler
1 Kind von Nr. 181
196.Georgii, Agnes, * 22.11.1809, + 30.08.1885
oo 01.07.1830 Johann Friedrich Ilgen, Rechtsanwalt, * 13.09.1804, + 10.02.1861
8 Kinder von Nr. 182
197.Ilgen, Heinrich Theodor, Bürgermeister in Wasungen / Rechtsanwalt in Meiningen, * 13.10.1812, + Meiningen 04.07.1851
198.Ilgen, Karl August, Kaufmann in Sonneberg, * 09.04.1814, + 1896
oo Maria Johanna Lindner
199.Ilgen, Agnes Christine Wilhelmine, * 10.11.1815, + 29.10.1885
200.Ilgen, Hermann Michael, Pfarrer, * Wasungen / Thüringen 23.01.1817, + Ritschenhausen 15.03.1898
oo Serena Schneider, * Wasungen / Thüringen 19.11.1827, + Ritschenhausen 10.06.1896
201.Ilgen, Maria Libette Karoline Auguste, * 08.08.1818, + 13.12.1818
202.Ilgen, Anselm August Ernst Philipp, Kaufmann und Stadtverordneter, * 11.11.1819, + 06.02.1884
oo 08.08.1871 Auguste Sauer verw. Ernst, * 04.03.1839, + 08.12.1877
203.Ilgen, Julius Heinrich Gottlieb, Hofkonditor i./Gotha, * 11.06.1821
204.Ilgen, Elise Rosalie, * 13.05.1823, + 31.05.1837
3 Kinder von Nr. 184
205.Goethe, Wolfgang Walther Freiherr von, sächs. Kammerherr in Leipzig und Weimar, Musiker, * Weimar 09.04.1818, + Leipzig 15.04.1885
ledig (seit 28.08.1859) Freiherr
206.Goethe, Maximilian Wolfgang von, Dr. jur., preuß. Legationssekretär in Rom u. Dresden, Kammerherr in Weimar, * Weimar 18.09.1820, + Leipzig 20.01.1883
ledig - Freiherr (seit 28.08.1859)
207.Goethe, Alma Sedina Henriette Cornelia, * Weimar 29.10.1827, + Wien an Typhus 29.09.1844
9 Kinder von Nr. 188
208.Nicolovius, Georg (Friedrich o. Heinrich?) Franz, Generaiprokurator, wirkl. Geh. Rat, Exzellenz, Köln, * Eutin 17.07.1797, + Köln 18.10.1877
oo Köln 14.05.1833 Clara Henriette Gossen, * Köln 26.05.1805, + Köln 16.10.1852
209.Nicolovius, Friedrich Heinrich Georg, Geh. Justizrat, Kammergeridatsrat, Ritter, * Eutin 18.11.1798, + Berlin 28.10.1868
oo Berlin 25.05.1834 Mathilde Caroline Constanza Schaller, * Berlin 08.10.1809
210.Nicolovius, Georg Ferdinand, Oberforstmeister in Frankfurt a. Oder, * Eujtin 23.09.1800, + Frankfurt a. Oder 27.02.1881
oo Emilie Kieschke, * Berlin 25.08.1817, + Frankfurt a. Oder 09.07.1865
211.Nicolovius, Johann Cornelia Elisabeth, * Eutin 28.09.1802, + Petershagen (b. Minden) 08.05.1833
oo Berlin 31.08.1826 Bernhard Jacobi, Dr. theol., Pastor zu Petershagen, * Eutin 26.04.1801, + Petershagen (b. Minden) 26.01.1843
er II Ehe - I. Ehe kinderlos
212.Nicolovius, Theodor, * 1804, + 1804
213.Nicolovius, Alfred Berth. Georg, Dr. jur., Prof. d. Rechte, Bonn 1835—90, * Königsberg 30.11.1806, + Bonn 22.03.1890
I. Ehe kinderlos, aus II. Ehe ein Sohn
oo Königsberg 13.01.1835 Nancy Maria Natalie Louise Gramatzki, * Königsberg 28.06.1814, + Emmerich 05.02.1900
214.Nicolovius, Klara, * 1809, + 1810
215.Nicolovius, Florentine (Flora) Luise Henriette, * Berlin 28.05.1811, + Berlin 21.05.1879
oo I. Berlin August Kabrun, Gutsbesitzer in Sonnenburg (b. Bin.), dann in Oberau (Amtsh. Meißen, Sa.), + 1887(?) Leipzig
oo II. Berlin 26.04.1860 Ludwig von Wildenbruch, preuß. Generalkonsul, Beirut (Syrien), Generalleutnant, bevollm. Minister a. D., * Berlin 28.03.1803, + Berlin 29.11.1874
aus seiner I. Ehe stammt der Dichter Ernst v. Wildenbruch 1845-1909
II. Ehe kinderlos
216.Nicolovius, Johann Georg Eduard, * Eutin, + Königsberg 10.09.1808
kränklich
8 Kinder von Nr. 192
217.Emmrich, Elisabeth, * 1847, + 1917
oo ? von Bercy
218.Emmrich, Hermann, * 1848, + 1871
219.Emmrich, Klara, * 1849
220.Emmrich, Julius, * 1850
221.Emmrich, Marie Louise Helmine, * 03.09.1852, + Zapatoca, Santander, Colombia 19.12.1890
oo Meiningen 29.09.1882 Alexander Wilhem Heinrich Albert Strauch, * Sonnenburg 03.06.1838, + Zapatoca, Santander, Colombia 19.10.1903
222.Emmrich, Johannes Hermann Eduard, * Meiningen 03.11.1856, + Kaiserslautern 11.11.1896
oo Elisabeth Jäckel
223.Emmrich, Friedrich, * 1861, + Zapatoca, Santander, Colombia 25.08.1920
224.Emmrich, Anna, * 1863, + Meiningen 1940
oo Joachin Sutor
8 Kinder von Nr. 193
225.Emmrich, Max, * Meiningen 19.04.1854, + Meiningen
oo Minna Oettel, * Meiningen 17.12.1858, + Meiningen 21.08.1912
226.Emmrich, Rudolf, * Meiningen 19.04.1854, + 1921
oo Elisabeth Haake
227.Emmrich, Otto, * Meiningen 1863, + 1922
oo Else Dieskall
228.Emmrich, Georg, * Meiningen 1865
oo I. Friedel Bader
oo II. Hedwig Kuhrts
229.Emmrich, Emmy
230.Emmrich, Hans, + 1904
oo Beatrice Schomberg
231.Emmrich, Martha
232.Emmrich, Paul, + 1904
5 Kinder von Nr. 195
233.Georgii, Minna
234.Georgii, Olga
235.Georgii, Selma
oo ? Nauße, Landbaumeister
236.Georgii, Sohn
237.Georgii, Sohn
2 Kinder von Nr. 196
238.Ilgen, Tochter, * 25.12.1830, + 25.12.1830
239.Ilgen, Ernst Friedrich Christian, Postverwalter in Wasungen, * 13.11.1831, + 09.03.1896
oo I. Emilie Klett, * Schwallungen 27.12.1826, + Wasungen / Thüringen 12.04.1868
Tochter v. Postverwalter Ernst August Klett aus Schwallungen.
oo II. Sidonie Charlotte Anna Treiber, * Sonneberg 18.03.1846, + Wasungen / Thüringen 14.03.1925
1 Kind von Nr. 198
240.Ilgen, Robert Simon Christoph, Kommerzienrat u. Handelskammervorstand i. Sonneberg, * 13.09.1842, + 1902
oo 1869 Johanna Thomas, * Eisfeld 07.08.1869
4 Kinder von Nr. 200
241.Ilgen, Mathilde, * Ebenhards 27.12.1858, + 23.08.1882
242.Ilgen Dr. phil., Hermann, Oberlehrer, * 04.09.1860
243.Ilgen, Marie, * Ebenhards 04.12.1864
oo Pfarrer Starkloff
244.Ilgen, Agnes, * Ebenhards 28.10.1873
oo Julius Motz
3 Kinder von Nr. 202
245.Ilgen, Anna Elise Karoline, * 27.04.1872, + 20.06.1884
246.Ilgen, Anna Emma, * 14.03.1874, + 13.11.1876
247.Ilgen, Sohn, * 14.09.1876, + 14.09.1876
5 Kinder von Nr. 208
248.Nicolovius, Henriette Louise, * Köln 02.03.1834, + Köln 22.05.1856
ledig
249.Nicolovius, Auguste Cornelie, * Köln 11.02.1838, + 03.12.1852
250.Nicolovius, Berta Maria, * Köln 12.04.1840, + Linz a. Rhein 24.09.1908
oo Köln 03.11.1862 Robert Heuser, Kommerzienrat u. Stadtverordneter in Köln, * Köln 27.11.1837, + Köln 01.04.1898
251.Nicolovius, Georgine Juliane Eugenie ( Nini ), * Köln 11.04.1842, + Köln 01.01.1916
oo Georg August Heuser, Geh. Kommerzienrat in Köln, * Köln 14.03.1840, + Linz a. Rhein 24.08.1903
Vetter von Robert Heuser; kinderlos
252.Nicolovius, Ernst, * Köln 24.02.1844, + Köln 05.03.1850
2 Kinder von Nr. 209
253.Nicolovius, Georg, Privatlehrer, * Berlin 14.03.1840, + 15.10.1919
ledig
254.Nicolovius, Clara Cornelia Julia, * Berlin 01.11.1845, + Tegnmouth (England) 03.05.1912
wurde in England katholisch
oo Berlin 22.01.1866 Heinrich Wilhelm von Dieckhoff, luth. Oberpfr. u Bischof, Moskau, * Poltawa 28.11.1833, + Moskau 10.11.1911
7 Kinder von Nr. 210
255.Nicolovius, Veronica, * Bonn 07.12.1835, + Emmerich 15.09.1909
oo Preuß.-Moresnet (BeIg.) 10.09.1862 Walther Vielhaber, 1872-1906 Pastor in Emmerich, * Pfalzdorf a. Rhein 31.01.1835, + Emmerich 15.09.1909
256.Nicolovius, Ludwig Anton Georg, Großkaufmann in Brooklyn, * Bonn 26.04.1837, + New Jersey (USA) 27.10.1912
oo 24.12.1861 Georgine Boyd, * Main (USA) 1840, + 27.07.1912
Verwandte von Walter Scott
257.Nicolovius, Arthur, * Königsberg 21.07.1839, + Frankfurt a. Oder 03.02.1870
ledig
258.Nicolovius, Oskar Georg August, Oberförster in Kassel, * Köslin 24.10.1842
259.Nicolovius, Florentine, * Köslin 14.07.1846, + Frankfurt a. Oder
oo Frankfurt a. Oder 10.1871 Joseph Maria Uhles, Kaufmann in Frankfurt a. Oder später Görlitz, * Görlitz 20.05.1844
260.Nicolovius, Lothar Georg Ferdinand, * 29.12.1847
261.Nicolovius, Cornelia, * Frankfurt a. Oder 26.01.1859, + Frankfurt a. Oder 27.11.1929
oo Frankfurt a. Oder 06.12.1881 Alfred Baudouin, Geh. Oberregierungsrat in Frankfurt a. Oder, * Berlin 21.05.1836, + Frankfurt a. Oder 19.06.1903
3 Kinder von Nr. 215
262.Kabrun, Cäcilie, * Berlin 21.10.1837, + nach 1898
oo 16.06.1854 Ulrich Ludwig Hans Freiherr von Brockdorf, kgl. dän. Kammerherr, Probst d. adl. St. Johannisklosters in Schleswig, Herr auf Annettenhöhe, * Annettenhöhe (b. Schleswig) 10.10.1806, + 08.10.1875
(Adoptiwater d. Staatsmannes Uirid Graf v. Brockdorf-Rantzau *1869)
263.Kabrun, Cornelia Anna Lydia Emilie, * Berlin 28.09.1843, + Schwenz (Pomm.) 24.01.1916
oo Berlin 15.09.1862 Wilhelm Ulrich von Stralendorf, kgl. preuß. Oberstleutnant, * Güstrow 15.06.1823, + Berlin 18.03.1886
264.Wildenbruch, Ernst von, Dichter, * 1845, + 1909
oo Maria Carolina von Weber, * 1847, + 1920
8 Kinder von Nr. 221
265.Emmrich, Alberto Arminio Guillermo Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 11.10.1883, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 20.01.1965
oo Zapatoca, Santander, Colombia 26.10.1904 Ana Teresa Gomez Gomez, * Zapatoca, Santander, Colombia 30.04.1882, + Villavicencio, Meta, Colombia 09.10.1963
266.Emmrich, Herman Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 20.01.1885, + Zapatoca, Santander, Colombia 27.06.1885
267.Emmrich, Julio Guillermo Arminio Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 16.06.1886, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 02.05.1971
oo Zapatoca, Santander, Colombia 08.08.1906 Ana Roselia Gomez Gomez, * Zapatoca, Santander, Colombia 04.12.1885, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 04.10.1977
268.Emmrich, Anita Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 04.10.1887, + Barranquilla, Atlantico, Colombia 1973
oo 20.12.1921 Bernabe Torres
269.Emmrich, Guillermo Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 14.12.1888, + Zapatoca, Santander, Colombia 19.03.1903
270.Emmrich, Maria Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 01.02.1890, + 04.09.1932
oo Zapatoca, Santander, Colombia 10.10.1906 Luis Felipe Gomez Gomez, * Zapatoca, Santander, Colombia 27.12.1871, + 13.02.1933
271.Emmrich, Juan Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 19.12.1890, + Zapatoca, Santander, Colombia 16.06.1908
272.Emmrich, Johann Strauch
3 Kinder von Nr. 222
273.Emmrich, Johannes, * Kaiserslautern 19.06.1891, + Kaiserslautern 16.12.1892
274.Emmrich, Tochter, * Kaiserslautern 19.06.1891, + Kaiserslautern 19.06.1891
275.Emmrich, Erich Otto Egmont Eduard, * Kaiserslautern 15.08.1896
3 Kinder von Nr. 224
276.Sutor, Joschbor, * 1890, + 1914
277.Sutor, Käthe, * 1893, + 1910
278.Sutor, Friedel, * 1897, + 1915
2 Kinder von Nr. 225
279.Emmrich, Johanna Hänsi, * 1888
oo Gilbert Hallam
280.Emmrich, Dora, * 1891
4 Kinder von Nr. 226
281.Emmrich, Elisabeth, * 1891
oo Hans Roevers
282.Emmrich, Charlotte, * 1894
283.Emmrich, Rudolph, * 1896, + 1914
284.Emmrich, Ernst
oo Irmgard Brohm
2 Kinder von Nr. 227
285.Emmrich, Willy, * 1895, + 1914
286.Emmrich, Gertrud, * 1898
oo Ludwig Zimmermann
3 Kinder von Nr. 228
287.Emmerich, Günter, * 1898
288.Emmerich, Ilse, * 1903
oo ? Engel
289.Emmrich, Gerhard Ernst Georg, + 1914
3 Kinder von Nr. 230
290.Emmrich, Liesel, * 1894
oo Hans Born
291.Emmrich, Kurt
292.Emmrich, Walter
9 Kinder von Nr. 239
293.Ilgen, August Friedrich Otto, * 11.10.1855, + 31.12.1862
294.Ilgen, Erneste, * Schwallungen 20.11.1856
295.Ilgen, Emilie, * Wernshausen 31.10.1860
296.Ilgen, Ernst Oskar, Pfarrer, * 21.10.1864, + Rossdorf 1918
oo Anna NN
297.Ilgen, Helena, * Schwallungen 23.11.1865
298.Ilgen, Clara, * Wasungen / Thüringen 01.06.1867
oo ... Neudecker, aus Nordhausen
299.Ilgen, Hermann Max, * Wasungen / Thüringen 11.10.1874, + Wasungen / Thüringen 01.11.1875
300.Ilgen, Martha Rosalie Lea, * Wasungen / Thüringen 20.12.1877
301.Ilgen, Toni Klara Lina Luise, * Wasungen / Thüringen 18.05.1884
2 Kinder von Nr. 240
302.Ilgen - Lindner, Helene, * Sonneberg 16.04.1892, + 23.03.1955
oo 15.09.1929 Johannes Franz Justus Schanze, * 14.12.1891, + 04.06.1974
303.Ilgen - Lindner, Marie, + 1901
2 Kinder von Nr. 250
304.Heuser, Robert Franz, Privatmann in Köln; später München, * 06.08.1864, + vor 04.1938
ledig
305.Heuser, Marie Augusta, * Köln 19.06.1867, + Schloß Kempfenhausen (b. Starnberg, Obb. 18.10.1924
oo Köln 11.10.1902 Frederik Otto Graf von Bylandt, Schloß Kemifenhausen,. später auf Castei Nederhorst den Berg (Niederlande) kgL preuß Rittmeister, * Arnheim 07.10.1874
3 Kinder von Nr. 254
306.Dieckhoff, Elisabeth Cornelia Constanzia, * Moskau 20.01.1867, + Danzig nach 1938
(luth) lebt 1938 in Dzg.-Langfuhr
oo Moskau 06.12.1890 Heinrich Jakob Bergengruen, Gutsbesitzer in Riga Ehrenbuiger der rigaischen Gemeinde, um 1920 in Cranz (Ostpr.) lebend, * Riga 12.06.1864, + Danzig-Langfuhr 15.06.1929
307.Dieckhoff, Heinrich von, Benediktinermöndi im Kloster Fort Augustus (Sdiottl.) als „Pater rev. Cyrill, O.S.B.", * Moskau 03.07.1869
kath.
308.Dieckhoff, Marie von, Nonne im Benediktinerkonvent, Fort Augustus, * 25.07.1871, + Fort Augustus (Sdiottl.) 24.02.1904
5 Kinder von Nr. 255
309.Vielhaber, Luise (Lulu), * Preuß.-Moresnet (Beig.) 23.02.1863, + Emmerich 06.03.1923
310.Vielhaber, Walther, phil., Schriftsteller in Bln.—Lichterfelde, Generalsekretär des Vereins „Freie Hochschule“, Vorstand des Monistenbundes in Bln., Leiter der Volkshochschule in Bln.-Lichterfelde, * Preuß.-Moresnet (Belg.) 24.10.1864, + Berlin 13.08.1925
oo Berlin 27.03.1907 Hiltgart Schottmüller, * Berlin 25.08.1876
lebt in Bln.-Lichterfeide-W., kinderlos
311.Vielhaber, Gottfried Franz, Student der tedin. Hochschule, Bln., * Preuß.-Moresnet (Belg.) 10.12.1865, + Berlin 24.12.1887
ledig
312.Vielhaber, Gustav, Kfm. u. Kaffeemakler in Santos, * Preuß.-Moresnet (Belg.) 09.05.1867, + Santos Brasilien 11.1909
ledig
313.Vielhaber, Ludwig, Dr. phil., Sprachlehrer in Chile, * Emmerich 21.03.1874, + Chile 25.08.1918
ledig
3 Kinder von Nr. 256
314.Nicolovius, Mary, * 1862
oo William Varian, höherer engl. Beamter in London
315.Nicolovius, Alfred, Kfm. in New York, * 08.01.1879, + North Western (USA) 1916
kinderlos
oo Marion Smith, + 1932
316.Nicolovius, Clara, * Brooklyn 26.05.1880, + Weinheim (Bergstr.) 12.08.1916
oo London 29.12.1905 Ludwig Feigel, Weinhändler in Weinheim, später Bensheim a. B., * 24.09.1877
1 Kind von Nr. 259
317.Uhles, Käthe
kinderlos
2 Kinder von Nr. 261
318.Baudouin, Pierre George Alfred Alfonse, * Frankfurt a. d. Oder 29.10.1882, + Frankfurt a. Oder 25.10.1894
319.Baudouin, Claire Cornelia Aimée, * Frankfurt a. d. Oder 10.08.1884, + Groß Jehser( b. Calau, Brandenb.) 11.12.1916
oo 12.01.1904 Jean Francis Vité, Rittergutsbesitzer in Groß Jehser, * Berlin 05.10.1870, + Groß Jehser (b. Calau, Brandenb.) 04.07.1927
aus II. Ehe 2 Kinder
1 Kind von Nr. 262
320.Brockdorf, Ulrich Freiherr von, * 1859, + 1866
4 Kinder von Nr. 263
321.Stralendorf, Friedrich Wilhelm von, kgl. preuß. Major, * Potsdam 21.06.1863, + Kolberg 14.03.1933
ledig
322.Stralendorf, Elisabeth von, * Potsdam 09.11.1865
oo Berlin 10.12.1892 Ewald von Gruben, Herr auf Comsow u. Bergensin (Pomm.), kgl. preuß. Rittmeister., * Jacobshagen (Pomm.) 23.03.1857, + Comsow (Pomm.) 07.10.1929
323.Stralendorf, Cäcilie von, * Berlin 10.12.1867
ledig
324.Stralendorf, Helene von, * Berlin 09.04.1873
oo 16.03.1897 Ernst Mathias Walter von Köller, Rittergutsbesitzer auf Sdiwenz, kgl. preuß. Rittmeister, * Schwenz (Pomm.) 25.07.1859
6 Kinder von Nr. 265
325.Gomez, Alberto Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 24.09.1905, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 23.04.2001
oo NN NN
326.Gomez, Rosalba Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 18.06.1909, + Zapatoca, Santander, Colombia 07.09.1910
327.Gomez, Rodrigo Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 26.10.1910, + Zapatoca, Santander, Colombia 07.12.1926
328.Gomez, Pompilio Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 04.08.1912, + Colombia 21.06.1937
329.Gomez, Teresa Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 17.02.1917, + Villavicencio, Colombia 14.02.1926
330.Gomez, Rosalba Ana Mercedes Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 23.06.1922, + Bronx, New York 19.07.2009
oo 1959 Karl Lindblad
7 Kinder von Nr. 267
331.Gomez, Julio Guillermo Enrique Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 19.07.1907, + Rio de Janeiro, Brazil 16.03.2000
332.Gomez, Jorge Arturo Heriberto Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 16.03.1909, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 28.12.1999
oo Bogota, Cundinamarca, Colombia 16.02.1952 Aura Tovar Espinosa, * Colombia, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 1975
333.Gomez, Juan Jose Guillermo Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 18.04.1910, + Bucaramanga, Santander, Colombia 26.04.2011
334.Gomez, Luis Jose Roberto Strauch, * San Vicente, Colombia 16.11.1911
oo Bogota, Cundinamarca, Colombia 16.07.1960 NN NN
335.Gomez, Fulvia Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 07.03.1913, + Itsmina, Colombia 20.06.1918
336.Gomez, Rosa Elvia Maria Strauch, * Zapatoca, Santander, Colombia 05.12.1914, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 20.02.1983
337.Gomez, Blanca Maria Fulvia Strauch, * Buga, Colombia 05.02.1921
oo Bogota, Cundinamarca, Colombia 14.04.1945 Arturo Acevedo Gomez, * Zapatoca, Santander, Colombia 27.05.1915, + Bogota, Cundinamarca, Colombia 05.08.1988
1 Kind von Nr. 268
338.Strauch, Edilia Torres, * Barichara, Santander, Colombia, + Barranquilla, Atlantico, Colombia
oo NN NN
1 Kind von Nr. 270
339.Gomez, Eriberto Gomez, * Colombia 13.08.1909, + 03.06.1910
1 Kind von Nr. 296
340.Ilgen, Anna
1 Kind von Nr. 302
341.Schanze, Johannes Heinrich W Karl, * um 1915
oo Heidemarie Friederike Karge, * um 1920
2 Kinder von Nr. 305
342.Bylandt, Emilie Anna Eugenie Sara-Maria Gräfin von, * Köln 30.12.1904
oo München 08.01.1929 Kajetan Maria Theodor Graf von Spreti, Herr. auf Schloß Kapfing (B.-A. Landshut, Ndby.), * München 08.02.1905
343.Bylandt, Alfred Robert Friedrich Ernst Graf von, Herr auf Schloß Ursprung (bei Salzburg), * Heidelberg-Neuenheim 18.06.1906
oo Pogenhofen (Oberösterr.) 12.05.1932 Leonilla Gräfin von Walterskirchen, * Meran 18.10.1909
3 Kinder von Nr. 306
344.Bergengruen, Elsa, * Swolna (Kr. Witebsk, Rußl.) 04.12.1891, + Riga (an Herzschlag) 22.07.1910
ledig
345.Bergengruen, Lydia Kornelia, Kunstgewerblerin, um 1920 in Weimar, um 1935 in München, * Swolna (Kr. Witebsk, Rußl.) 19.12.1892
ledig
346.Bergengruen, Irene Mahilde Maria, * Swolna (Kr. Witebsk, Rußl.) 06.08.1895
oo I. Riga 07.1922 Adolf Walter, Lektor der russ. Sprache u. baitischer Rechtsnwa1t in Greifswald später Berzirksgerichtsrat in Riga, * Hinzenberg (b. Riga) 10.09.1889
oo II. Berlin 12.03.1925 Alfred Rempen, Kfm. (Miichgeschäft) in Bln.-W., * St. Petersburg 17.09.1895
1 Kind von Nr. 314
347.Varian, Eugen, Ingenieur in London, * 27.10.1900
2 Kinder von Nr. 316
348.Feigel, Hans Ludwig, Jurist in Bensheim (Bergstr.), * Weinheim (Bergstr.) 17.10.1906
349.Feigel, Robert Boyd, Pharmazeut, * Weinheim (Bergstr.) 29.03.1908
4 Kinder von Nr. 319
350.Vitè, Guy, Rittergutsbesitzer, * Groß Jehser (b. Calau, Brandenb.) 05.10.1905
351.Vitè, Cornelea Jeanette Yvonne, * Groß Jehser (b. Calau, Brandenb.) 27.03.1907
oo Frankfurt a. d. Oder 21.05.1932 Elckehardt Willie Franz Atzpodien, Rittergutsbesitzer auf Pannewitz am Taucher (Sa.), * Theeren (bei Solden, Neumark) 03.09.1904
352.Vitè, Jeanne Claire Luison, * Groß Jehser (b. Calau, Brandenb.) 10.10.1909
353.Vitè, Louise Dorothée Babette Aimée, * Groß Jehser (b. Calau, Brandenb.) 14.11.1916
3 Kinder von Nr. 322
354.Gruben, Hans Adolf von, * Comsow (Pomm.) 03.04.1894, + Stettin 07.01.1923
ledig
355.Gruben, Wolfgang von, Leutn. im i..Garde-Ulnnen-Rgt., * Comsow (Pomm.) 28.08.1897, + gefallen vor Helsingfors 12.04.1918
ledig
356.Gruben, Sibylle von, * Comsow (Pomm.) 25.01.1899
oo Eusebius Heinrich Fritz Eberhard von Braunschweig, Herr auf. Lübzow (Pomm.), Leutnant des 1. Gard-Ulanen-Rgts., * Standemin (Pomm.) 24.09.1895
Zwilling
5 Kinder von Nr. 324
357.Köller, Claus von, Fähnrich im 2. Garde-Rgt., * Schwenz (Pomm.) 14.04.1898, + (Lazarett) gefallen 26.02.1917
ledig
358.Köller, Cornelia von, * Schwenz (Pomm.) 04.06.1899
oo Schwenz (Pomm.) 04.06.1925 Gerd von Tresckow aus dem Hause Wartenberg, Ltn. im 1. Gardergt. zu Fuß., * Lüben (Schles.)
359.Köller, Walther von, 1. Beamter auf Schwenz, * Schwenz (Pomm.) 30.01.1905
ledig
360.Köller, Joachim von, Flieger, um 1934 stud. ing. in Strelitz (Meckl.), * Schwenz (Pomm.) 20.07.1908
ledig
361.Köller, Ruth von, * Schwenz (Pomm.) 24.05.1912
oo N Wellenkamp
1 Kind von Nr. 325
362.Nieto, Guillermo Strauch, * Colombia 1959, + Colombia 1992
1 Kind von Nr. 334
363.Duran, Manuel, * Villavicencio, Colombia 25.04.1961, + Chipaque, Colombia 24.02.1979
4 Kinder von Nr. 337
364.Strauch, Blanca Ines Acevedo
365.Acevedo-Strauch, Gabriel Dario
366.Acevedo-Strauch, Guillermo, * Bucaramanga, Santander, Colombia
oo Bogota, Cundinamarca, Colombia 06.01.1975 Gloria Olga Fonseca Vasquez, * Bogota, Cundinamarca, Colombia
367.Acevedo-Strauch, Julio Elberto Jose
oo Maria Victoria Villalba
1 Kind von Nr. 338
368.Torres, Alvaro Gonzalez, * Bucaramanga, Colombia, + Barranquilla, Atlantico, Colombia
2 Kinder von Nr. 341
369.Schanze, Jan
370.Schanze, Piet
2 Kinder von Nr. 342
371.Spreti, Anna Maria Gräfin von, * (Ober-) Ast (Post Achdorf, Ndby.) 27.10.1929
372.Spreti, Elisabeth Gräfin von, * Wachtendonk (Kr. Geldern, Niederl.) 01.10.1931
2 Kinder von Nr. 343
373.Bylandt, Regina Maria Elisabeth Gräfin von, * Salzburg 03.06.1933
oo 1964 Emilio N. Dr. Oribe, Diplomat in Washington, * 1921
374.Bylandt, Lida Maria Gabriele Christiane Antonia Gräfin von, * Salzburg 09.01.1935
3 Kinder von Nr. 346
375.Walter, Felix, * Riga 28.05.1916, + Riga 17.04.1932
376.Walter, Ilse, * Greifswald 02.06.1919
lebt um 1935 in Riga
377.Rempen, Horst, * Berlin 02.05.1926
1 Kind von Nr. 356
378.Braunschweig, Friedrich von, * Lübzow (Pomm.) 10.04.1922
2 Kinder von Nr. 358
379.Tresckow, Maria von, * Wartenberg (Neumark) 22.03.1926
oo Oberplais (Siegkreis) 1954 Konrad von Randow
Tochter verh. [s. a. Praetorius (1961), S. 205]
380.Tresckow, Marie Elisabeth von, * Wartenberg (Neumark) 09.08.1929
1 Kind von Nr. 366
381.Fonseca, Claudia Jeannette Acevedo, * Bogota, Cundinamarca, Colombia
oo Stamford, USA 12.02.2001 Gaylord Alberto Badal Martinez, * Bogota, Cundinamarca, Colombia
3 Kinder von Nr. 367
382.Acevedo, Diego
oo Monica Cheryl Nucete
383.Acevedo, Julio A.
384.Acevedo, Sergio A.


Erstellt mit dem Programm AHNENBLATT (www.ahnenblatt.de).